Kultur

Veranstalter zufrieden mit Museumstag in Wetter

Wetter.  Die erste Bilanz des Museumstages in Wetter fällt positiv aus. Das Stadtmarketing würde die Aktion gerne wiederholen.

Gelungene Premiere, das detaillierte Fazit folgt: Fünf Anbieter wollten am ersten Museumstag in Wetter Neugierige in ihre Ausstellungsräume locken. Das Stadtmarketing als Initiator der besonderen Kultur-Aktion zog zufrieden Bilanz. „Unsere Erwartungen wurden übertroffen, ich habe bisher noch nichts Negatives gehört“, so Vorstands-Vorsitzender Markus Drüke, der gut gelaunte Besucher bei Abus, Burg, Bleistahl, im Heimat- und im Henriette-Davidis-Museum antraf.

Anbieter mit Herzblut bei der Sache

Gemeinsam mit Tina Huth aus dem Info-Büro „klapperte“ Drüke alle fünf Stationen ab. Und sah, dass alle Anbieter mit viel Engagement und Herzblut bei der Sache waren. „Im Vorfeld wurden wir ja schon gewissermaßen überrannt, frühzeitig waren alle Führungen bei Abus sowie Burg ausgebucht“, sagte der Sprecher des Stadtmarketing-Vereins. „Umso schöner, dass Abus noch eine zusätzliche Tour angeboten hat und Geschäftsführer Achim Lüling mit seinem Sohn die Burg-Führungen begleitet hat.“

Geschenke und Erläuterungen

Im Einzelnen: Bei den Sicherheitsexperten von Abus begrüßte Unternehmens-Chef Christian Bremicker die Gäste, die nach den Erläuterungen und dem Gang durch die Museums-Welt sogar ein personalisiertes Geschenk erhielten. Erfreulich auch die Resonanz bei Bleistahl: „Dort konnte ein technisch versierter Mitarbeiter alle Fragen beantworten, es gab auch immer wieder Anekdoten.“berichtete Drüke. „Die hatten mehr Besucher als an einem normalen Sonntag“, sagte er und erinnerte daran, dass das Firmen-Museum an jedem ersten Sonntag im Monat geöffnet hat.

Im Henriette-Davidis-Museum in Wengern hatte Walter Methler – wie berichtet – ein besonderes Manuskript der Kochbuchautorin hervor geholt, in dem Besucher auch mal mit weißen Stoffhandschuhen blättern konnten. Darüber hinaus stöberten die Besucher auch durch die weiteren Räume in dem Haus.

Hin und her an der Hegestraße

Doppelschichten leistete in Volmarstein Georg Leber. Im Heimatmuseum freute er sich über rund 60 Gäste, die in die Geschichte der Stadt Wetter eintauchen wollten. Das Mitglied des Heimatvereins begab sich dann auch in die Nachbarschaft, um bei Burg die Führungen zur Entwicklung dieser Schloss-Firma zu übernehmen. Wobei auch die örtliche Industrie-Historie eine Rolle spielte. „Organisatorisch hat dort alles gut geklappt, die Parkplätze waren gut belegt, es gab kein Chaos“, bilanzierte Drüke.

Ob der Museumstag eine Fortsetzung findet, will der Stadtmarketing-Verein erst nach konkreten Gesprächen mit den fünf Beteiligten beurteilen. „Die Firmen und Museen tragen ja die Hauptlast, stellen Personal und müssen intern einiges organisieren“, erklärte Drüke. Aus seiner Sicht spricht aber nichts gegen eine Etablierung dieses Kultur-Angebots: „Es hat sich gelohnt, wir würden es gerne wiederholen.“

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