IGA 2027

Verstärkung für das IGA-Quartett durch neuen Partner Hagen

Kooperieren: Bürgermeister Frank Hasenberg (Wetter), der Landrat des Ennepe-Ruhr-Kreises, Olaf Schade, Oberbürgermeister Erik O. Schulz (Hagen), Sonja Leidemann (Witten), Dirk Glaser (Hattingen),  und Dr. Katja Strauss-Köster (Herdecke). 

Kooperieren: Bürgermeister Frank Hasenberg (Wetter), der Landrat des Ennepe-Ruhr-Kreises, Olaf Schade, Oberbürgermeister Erik O. Schulz (Hagen), Sonja Leidemann (Witten), Dirk Glaser (Hattingen),  und Dr. Katja Strauss-Köster (Herdecke). 

Foto: Stadt Witten

Ennepe-Ruhr/Hagen.  Das Quartett aus Witten, Wetter, Herdecke und Hattingen kooperiert für ein Konzept zur Teilnahme an der IGA 2027. Hagen ist neu im Bund.

Die „Flusslandschaft Mittleres Ruhrtal“ als Teil der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027: Die Zusammenarbeit der Städte Witten, Wetter, Herdecke und Hattingen nimmt zunehmend Form an. Und das Quartett hat sogar noch einmal Verstärkung bekommen: Auch die Stadt Hagen wird nun Teil des Gesamtkonzepts.

So soll die Kooperation in den Bereichen Tourismus, Städtebau, Industriekultur, Nutzung von Freiräumen sowie Naherholung verstärkt werden. Das vereinbarten die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister Sonja Leidemann (Witten), Dirk Glaser (Hattingen), Frank Hasenberg (Wetter), Dr. Katja Strauss-Köster (Herdecke) und Oberbürgermeister Erik O. Schulz (Hagen) sowie der Landrat des Ennepe-Ruhr-Kreises, Olaf Schade, bei ihrem Treffen am Mittwoch im Rathaus von Witten.

Ruhr als verbindendes Element

Alle fünf Städte liegen an der Ruhr – und wollen diese Stärke mit einem gemeinsamen Entwicklungskonzept noch viel mehr nutzen. Dazu gehört das Ziel, die Städte „an den Fluss zu bringen“, also den Zugang für die Bevölkerung zu erleichtern. Zugleich soll der Fluss ein verbindendes Element in diesem Erholungs-, Kultur- und Freizeitraum sein. Damit wollen die Städte Besucherinnen und Besucher sowohl aus der Region als auch darüber hinaus anlocken. Dies ist zudem eines der Ziele der IGA 2027.

Doch auch in weiteren Bereichen wollen die Städte sich entwickeln – individuell wie auch als Gemeinschaft: dazu gehören der Städtebau, die Industriekultur, die bessere Nutzung von Freiräumen sowie die Naherholung. So soll sich die Lebensqualität der Bevölkerung weiter verbessern.

Städteübergreifender Ansatz

Für diese Pläne wird allerdings finanzielle Förderung durch das Land notwendig sein. Eine Stärke des Konzepts ist der stadtgebietsübergreifende Ansatz und die interkommunale Zusammenarbeit. Deshalb haben die Städte vereinbart, sich um eine Förderung als Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) bemühen. Weitere Unterstützung erwarten sich die Kommunen durch die Städtebauförderung sowie für ihre Tourismuspläne im Rahmen der EU-Regionalfonds (EFRE). Eine erfolgreiche Bewerbung für die IGA 2027 soll weitere Zuschüsse einbringen. Um die Chancen auf Fördergelder zu erhöhen, werden wie Städte weiterhin eng mit der Bezirksregierung Arnsberg und dem Ennepe-Ruhr-Kreis zusammenarbeiten.

Birgit Gräfen-Loer, Fachbereichsleiterin Bauen aus Wetter, dazu: „Die Flusslandschaft Mittleres Ruhrtal ist für unsere Stadt Wetter eine gute Möglichkeit, Gebäude und Areale, die bisher nicht öffentlich zugänglich waren, für unsere Bürgerinnen und Bürger zu öffnen.“

Und Wetters Bürgermeister Frank Hasenberg ergänzt: „Wir können im Rahmen der IGA-Bewerbung den Bereich der historischen Freiheit in Alt-Wetter und das Areal der Volmarsteiner Auen besser mit der Stadt verbinden und als bedeutende Landmarken für unsere Bürgerinnen und Bürger sowie für Touristen aus Nah und Fern weiter entwickeln.“

Besonderer Ort für Tourismus

Für Herdecke erklärte Bürgermeisterin Katja Strauss-Köster: „Im Rahmen der IGA 2027 fokussieren wir uns auf das Koepchenwerk und die angrenzenden Bereiche am Hengsteysee. Besonderes Potenzial hat die attraktive Lage des Denkmals direkt am Wasser mit Anbindung an den Ruhrtalradweg und den Ruhrhöhenweg. Eben ein ganz besonderer Ort für Naherholung und Tourismus im Mittleren Ruhrtal!“

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben