Bürgerprotest

Verwaltung zum Anwohnerprotest gegen Feuerwachen-Neubau

Das Feuerwehrgerätehaus in Wengern ist zu klein; deswegen ist ein Standortwechsel in der Diskussion.

Das Feuerwehrgerätehaus in Wengern ist zu klein; deswegen ist ein Standortwechsel in der Diskussion.

Wetter.  Auf den Protest einiger Wengeraner gegen mögliche Neubaupläne einer Feuerwache im Dorf hat jetzt die Stadtverwaltung reagiert.

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Zur Berichterstattung über den Anwohnerprotest gegen eine neue Feuerwehrwache im alten Dorf Wengern nimmt die Stadtverwaltung wie folgt Stellung: „Die Löschgruppe Wengern der Freiwilligen Feuerwehr Wetter benötigt einen Neubau, das ist unbestritten. Wie dieser Neubau aussieht und an welcher Stelle er gebaut wird, ist die Entscheidung des Rates der Stadt Wetter. Aufgrund aller bis dahin erarbeiteten Daten und Fakten werden die Mitglieder des Rates diese Entscheidung sachgerecht treffen.“

Machbarkeitsstudie

Und weiter heißt es: „Der Vorwurf einiger Bürgerinnen und Bürger aus Wengern, die Feuerwehr habe schon einen Architekten beauftragt, ist abstrus und entbehrt jeder Grundlage.“ Es sei lediglich eine Machbarkeitsstudie von der Verwaltung für eine mögliche Realisierung im Dorf neben der Alternative Heringhäuser Feld in Auftrag gegeben worden, damit die Politik auf faktenbasierter Grundlage den geeigneten Standort beschließen könne.

Als „völlig sinnfreie Erfindung“ bezeichnet die Stadt die Aussage der Bürger, die Feuerwehr setze dem Bürgermeister und der Verwaltung die Pistole auf die Brust.

Mitten im Prozess

Zur Ankündigung der in dem Artikel zitierten Anwohner, bei einer ihnen nicht genehmen Entscheidung gebe es „Stress“, antwortet Bürgermeister Frank Hasenberg: „Rat und Verwaltung dürfen sich in einer solchen Angelegenheit von niemandem unter Druck setzen lassen.“

Und weiter: „Wir befinden uns noch mitten im Prozess der Entscheidungsfindung, wie ich es bereits im März im Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern klar gemacht habe. Alle Informationen zum Neubau in Wengern werden wir noch detailliert bei einer Bürgerversammlung präsentieren. Denn eines ist klar: Was weiter hilft, sind Fakten, keine Gerüchte!“

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