AVU-Familienfest

Viele Tipp-Kick-Tore und 20 000 Euro für die Demenzhilfe

Auch Georg Torwesten aus Herdecke (rechts) freute sich bei der Siegerehrung mit den Tipp-Kick-Gewinnern „Klaus und Claus).

Foto: Jonas Güttler

Auch Georg Torwesten aus Herdecke (rechts) freute sich bei der Siegerehrung mit den Tipp-Kick-Gewinnern „Klaus und Claus). Foto: Jonas Güttler

Wetter/Herdecke/Gevelsberg.   Beim Tipp-Kick-Turnier der AVU fielen viele Tore für den guten Zweck. Auch Wetteraner und Herdecker liefen in Gevelsberg auf.

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Ihren Titel aus dem Vorjahr konnten Simone Schwanke-Jenderny von der Seniorenresidenz Volmarstein und Wetters Bürgermeister Frank Hasenberg nicht verteidigen. Nicht weiter schlimm, ging es nun beim Tipp-Kick-Turnier der AVU doch um den guten Zweck. Nach dem Sieg von „Klaus und Claus“ (den Heimvorteil nutzte jetzt Gevelsbergs Bürgermeister Claus Jacobi mit seinem Mitspieler Klaus Agarius) freuten sich alle über das Geld für die Demenzhilfe.

Das Turnier beim Familienfest betrachtet die AVU im doppelten Sinn als vollen Erfolg: Zum einen hatten Teilnehmer und Zuschauer viel Spaß bei tropischen Temperaturen im Zelt. Zum anderen brachte jedes Tor ja Geld für insgesamt zehn Demenzhilfe-Einrichtungen: 75 Euro in den Gruppenspielen, 150 Euro in Halbfinale und im Spiel um den 3. Platz sowie 300 Euro im Finale. Ergänzt um einen gesetzten Betrag der AVU und 840 Euro beim Tipp-Kick-Turnier der AVU-Mitarbeiter kamen 16 890 Euro zusammen. Das rundete AVU-Vorstand Uwe Träris bei der Siegerehrung spontan auf 20 000 Euro auf. Eingeteilt in zehn Mannschaften, vertraten 20 Tischfußballer ihre Stadt. Teilnehmer aus Breckerfeld, Ennepetal, Schwelm, Sprockhövel, Witten, Gevelsberg, Hattingen, Herdecke, Wetter und vom Ennepe-Ruhr-Kreis kämpften um den Sieg.

Noch nie habe es so viele Zuschauer gegeben. „Besser kann man sich nicht auf die Fußballweltmeisterschaft einstimmen“, sagte Träris.

Und auch das Ziel für alle drei Tipp-Kick-Turnier wurde erreicht: Insgesamt 106 550 Euro sind seit 2016 erspielt worden und unterstützen so verschiedene Einrichtungen im Ennepe-Ruhr-Kreis, die die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister bzw. der Landrat vorgeschlagen haben. Damit ist die 100 000-Euro-Grenze „geknackt“.

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