Geschäftswelt

Vinothek und Feierabendmarkt bleiben weiter erhalten

Der Betrieb in der Vinothek ist auch in Zukunft gesichert. 

Der Betrieb in der Vinothek ist auch in Zukunft gesichert. 

Foto: Yvonne Held

Wetter.   Sechsköpfiges Team will gemeinsam die Vinothek betreiben. Im Vordergrund steht dabei der Erhalt für die Stadt Wetter, nicht der Profit.

Die Freunde des Feierabendmarktes und der Vinothek können durchatmen. Nachdem in den vergangenen Wochen durchgesickert war, dass sich der momentane Chef der Vinothek, Holger Fricke, aus dem Geschäft zurückziehen möchte, stand lange die bange Frage im Raum: Wie geht es weiter?

Es geht weiter. Dafür sorgt in Zukunft ein Team aus sechs Leuten, die sich gemeinschaftlich um die Vinothek kümmern wollen und somit auch dafür sorgen, dass auf dem Feierabendmarkt ein gemütlicher Treffpunkt bleibt. Dr. Peter Zinn, Anika Fricke, Tim Eisenblätter, Matthias Krahn, Stefan Willeke und Christiane Keim haben sich zusammen geschlossen. „Der Laden (die Vinothek, Anm. d. Red.) ist eine Institution. Er hat Potenzial, und das wollen wir weiter ausbauen“, erklärt Peter Zinn. Wie genau das in Zukunft aussehen soll, darüber hüllt sich das Team noch in Schweigen. „Wir werden die Winterpause nutzen, um Ideen zu sammeln und zu gucken, wie wir sie umsetzen können“, erläutert Tim Eisenblätter.

Erweiterte Öffnungszeiten denkbar

Angedacht ist beispielsweise, die Vinothek nicht nur zum Feierabendmarkt zu öffnen, sondern darüber hinaus weitere Öffnungszeiten anzubieten. Wie genau das aussehen soll, ist aber noch nicht ganz klar. In den kommenden Wochen soll intensiv an einem Konzept gearbeitet werden. Sobald das fertig ist, wird das Team damit an die Öffentlichkeit gehen. „Uns war es heute erstmal wichtig, den Freunden der Vinothek und des Feierabendmarkts zu sagen, dass sie sich keine Sorgen machen müssen, und, dass es weitergehen wird“, so Eisenblätter. Bei aller Euphorie sollte jedoch auch klar sein, dass das Team aus Berufstätigen besteht, die die Vinothek aus Freude betreiben.

„Wir machen das nicht, um daraus Profit zu schlagen“, bekräftigt Eisenblätter. Das dürfte bei sechs Betreibern auch jedem einleuchten. „Wir müssen in erster Linie kostendeckend arbeiten, alles andere wird sich zeigen“, meint Eisenblätter abschließend, bevor sich die Runde auf in die Vinothek macht und zum letzten Mal als Gast dort Wein ordert.

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