Freizeit

Vorverkauf für Rocknacht startet am 1. August

„Alles Geht“ – das beweisen die vier Musiker aus Hagen und servieren ihren Cocktail aus den Gefühlen des alltäglichen Lebens garniert mit einer ordentlichen Portion Crossover-Rock. Sie ziehen mit ihrer energiegeladenen Bühnenshow durch das Land und begeistern ihr Publikum mit deutschsprachiger Musik für Kopf, Bauch und Beine. Mauro Ballarini (Git / Vox), Marco Ballarini (Bass / Vox) und Marco Krummrey (Drums) werden dabei von Mary-Ann Rißmann am Gesang komplettiert, die mit ihrer unverwechselbaren Stimme den Sound von Audiospace in neue Umlaufbahnen lenkt.

„Alles Geht“ – das beweisen die vier Musiker aus Hagen und servieren ihren Cocktail aus den Gefühlen des alltäglichen Lebens garniert mit einer ordentlichen Portion Crossover-Rock. Sie ziehen mit ihrer energiegeladenen Bühnenshow durch das Land und begeistern ihr Publikum mit deutschsprachiger Musik für Kopf, Bauch und Beine. Mauro Ballarini (Git / Vox), Marco Ballarini (Bass / Vox) und Marco Krummrey (Drums) werden dabei von Mary-Ann Rißmann am Gesang komplettiert, die mit ihrer unverwechselbaren Stimme den Sound von Audiospace in neue Umlaufbahnen lenkt.

Foto: Privat

Herdecke.   Am 17. November steigt die zweite Auflage der Herdecker Rocknacht mit vier Bands. Diesmal im großen Saal des Zweibrücker Hofs.

„Klappe, die Zweite“ heißt es am 17. November. Dann geben sich bei der Herdecker Rocknacht die Musiker wieder das Mikro in die Hand. Und das zum zweiten Mal.

Nach einem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr, stand schnell fest, dass es eine Fortsetzung geben wird. Nach dem Konzert sei er mehrfach auf die Rocknacht angesprochen worden, sagt Bernd Gassel, Mitglied der Band RePlay. „Das schrie richtig nach einer zweiten Rocknacht.“ RePlay war als eine von vier Gruppen im Schützenheim des SV Herdecke 1842 aufgetreten. Dieses Mal wollen die Rockmusiker im Ruhrfestsaal des Zweibrücker Hofs für Stimmung sorgen. Grund dafür sind die Parkplatzsituation und der begrenzte Raum im Vereinsheim. So habe es mehr Nachfragen als Karten gegeben, sagt Gassel. Deshalb wird es in diesem Jahr eine Nummer größer. Nach einem positiven und unproblematischen Gespräch mit Veronika Riepe, Geschäftsführung Zweibrücker Hof, kann die zweite Rocknacht also im Ruhrfestsaal stattfinden.

Stiftung unterstützt finanziell

Dort haben etwa 500 Fans rockiger Klänge Platz. Doch mehr Raum bedeutet auch höhere Kosten. Das bekommen die Besucher nicht zu spüren; der Kartenpreis bleibt gleich. Finanzielle Unterstützung bekommen die Organisatoren aber von der Werner-Richard/Dr.-Carl-Dörken-Stiftung. Zudem erlässt ein Veranstaltungstechniker aus Witten dem Team 50 Prozent der Kosten für Licht- und Tontechnik. „Wir haben dann richtig professionelles Licht, wie man es von großen Bühnen kennt“, freut sich Gassel. Im Gegensatz zum Vereinsheim können die Veranstalter dieses Mal jedoch nicht so lange vorher alles aufbauen und vorbereiten: „Jetzt haben wir hier ein enges Zeitfenster.“ Gassel ist aber sehr optimistisch, dass alles klappt.

Auch in diesem Jahr wollen wieder vier Bands ordentlich Stimmung machen. Wie bereits bei der Premiere stehen auch dieses Mal Stove Corner aus Herdecke auf der Bühne. Das ein oder andere neue Stück wird es von der Cover-Band zu hören geben. Im Großen und Ganzen bleiben Oliver Gerhard (Gesang), Ron Timreck (Gitarre/Gesang), Jörg Rudolph (Gitarre), Jürgen Theobald (Keyboard) und Thomas Tsoukis (Drums) aber bei Altbewährtem. Dabei dürfen etwa Songs der Ärzte nicht fehlen. Ähnlich halten es auch die Mitglieder von RePlay. Dazu gehören Bernd Gassel (Drums), Frank Leschke (Gitarre/Gesang), Thomas von den Bergen (Bass) und Torsten Schulz (Gitarre). Letzterer war im vergangenen Jahr mit der Band Crazy 38 + bei der ersten Herdecker Rocknacht dabei.

Zusammenhalt der Bands

Nach dem Konzert fanden sich die beiden Bands für gemeinsame Gigs zusammen. Gassel sprang für den Drummer von Crazy 38 + ein, als dieser Zeit für sein Abitur brauchte. „Wir haben dann einen zweiten Gitarristen gesucht“, sagt Gassel. Schulz habe sich daraufhin angeboten. „Menschlich ist das absolut fantastisch, und an der Gitarre kann er auch was“, sagt Gassel lachend. Und so treten RePlay nun bei der zweiten Rocknacht mit zweitem Gitarristen an. Crazy 38 + sind in diesem Jahr nicht mit von der Partie. Dafür die beiden Hagener Bands Crunchic und Audiospace.

Audiospace, das sind die beiden Brüder Marco und Mauro Ballarini an Bass und Gitarre, Marco Krumrey am Schlagzeug und Sängerin Mary-Ann Rißmann. Die Band existiert seit 2002. Bis 2014 wechselten sowohl Name, als auch Besetzung der Gruppe. Seit vier Jahren treten die Musiker in der aktuellen Kombination auf. Im vergangenen Jahr erschien ihr erstes Album „Ein Stück vom Glück“. Die Band spielt keine Coversongs, sondern ausschließlich eigenen Cross-over-Rock. „Wir singen über den täglichen Wahnsinn des Lebens“, beschreibt Mauro Ballarini die Inhalte der Lieder. Zur Herdecker Rocknacht kam die Band durch den Hinweis einer anderen Musikgruppe, die ursprünglich am 17. November auftreten wollte, dann jedoch kurzfristig absagen musste. Gassel besuchte die Homepage von Audiospace. Dort gibt es auch Hörproben. „Gehört, für gut befunden, angerufen“, machte es Gassel kurz. Und die Musiker sagten sofort zu. Es sei schön, mal wieder einen Auftritt in der Nähe zu haben, sagt Marco Ballarini. Er freut sich schon sehr auf den 17. November.

Volle Bühne mir Crunchic

Das tut auch die vierte Band im Bunde: Crunchic. Wenn die Gruppe die Bühne betritt, wird es voll. Mit Wolfgang Heinze (Schlagzeug), Robin Därmann (Bass), Rainer Gockeln (Gitarre), Michael Schröder (Gitarre), Martin Hermes (Posaune), Katja Siepmann (Saxophon), Stephan Prange (Trompete), Michael Rochnia (Keyboard), Daniela Brock (Gesang) und Michael Stanko (Gesang und Saxophon) besteht die Band aus zehn Mitgliedern. „Wir wollten unbedingt einen Bläsersatz dabei haben“, begründet Michael Schröder die Größe. Zum Repertoire von Crunchic gehören Coversongs wie „Jump“ ebenso wie deutsche Stücke, zum Beispiel „1000 Mal berührt“.

Michael Schröder war Besucher der ersten Herdecker Rocknacht. Das habe ihm so gut gefallen, dass er habe verlauten lassen, gern mal dabei zu sein. Nun ist es soweit. „Wir wollen ja auch nicht jedes Jahr dieselben Bands haben“, kam Gassel die Anfrage gerade recht.

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