Feuerwehr

Waldbrand am Asternweg und ABC-Einsatz im Freibad Herdecke

Chlorgas ausgetreten: Auf dem Freibadgelände in Herdecke waren am Mittwochmorgen viele Feuerwehrleute im Einsatz.

Chlorgas ausgetreten: Auf dem Freibadgelände in Herdecke waren am Mittwochmorgen viele Feuerwehrleute im Einsatz.

Foto: Hans Blossey / www.blossey.eu

Herdecke.  Ein Waldbrand am Dienstagabend war für die Feuerwehr Herdecke aufwendiger als gedacht. Am nächsten Morgen trat etwas Chlorgas im Freibad aus.

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Die Freiwillige Feuerwehr Herdecke musste laut Mitteilung am Dienstagabend um 18.45 Uhr zu einem kleinen Waldbrand ausrücken. In der Nähe des Asternweges brannte es. Dies hatten Hundebesitzer festgestellt und die Feuerwehr alarmiert. Die Feuerwehr rückte gemäß dem aufgestellten Waldbrandeinsatzkonzept aus und stellte zusammen mit der Polizei einen Kleinbrand im unwegsamen Gelände fest. Mit der Wärmebildkamera wurde zudem festgestellt, dass das Feuer größer als gedacht war und es sich um ein Bodenfeuer handelte.

Das Tanklöschfahrzeug fuhr auf den engen Waldweg. Es wurden zunächst zwei Wasserrucksäcke und anschließend ein C-Rohr zur Brandbekämpfung vorgenommen. Der Einsatz konnte nach 45 Minuten beendet werden.

Glimpflicher ABC-Einsatz im Freibad

Ein ABC-Einsatz wurde am Mittwochmorgen um 9.14 Uhr aus dem Freibad Herdecke gemeldet. Hier hatte eine automatische Chlorgaswarnanlage in einem Betriebsraum ausgelöst. Auch hier wurde ein neu definiertes Einsatzkonzept der Feuerwehr erfolgreich angewendet, so die Einsatz-Bilanz. Neben der Feuerwehr Herdecke wurden nach dem ABC-Kreiskonzept die Feuerwehren Witten, Wetter und Gevelsberg zusätzlich mitalarmiert. Vor Ort wurde ein Bereitstellungsraum (Bleichsteinparkplatz) außerhalb des Gefahrenbereiches angefahren. Von dort ging ein Trupp unter Atemschutz in das bereits für die Öffentlichkeit geschlossene Bad zur Erkundung vor.

Schnell wurde festgestellt, dass der Alarm bei Wartungsarbeiten ausgelöst wurde. In dem kleinen Raum war aus unbekannten Gründen eine äußerst geringe Menge Chlorgas ausgetreten. Die dort installierten Sicherheitseinrichtungen haben gegriffen, u.a. wurde eine Wasserberieselungsanlage ausgelöst. Die dort arbeitenden städtischen Mitarbeiter waren mit Atemschutz ausgerüstet, so dass kein Personenschaden zu verzeichnen war.

Ein Notarzt und Rettungswagen waren vorsorglich mit vor Ort und mussten glücklicherweise nicht tätig werden, hieß es weiter. Bei Eintreffen der Feuerwehr konnte in dem Raum und im Außenbereich keine Konzentration mehr nachgewiesen werden. Für die Bevölkerung bestand zu keinem eine Gefahr. Der Einsatz der Feuerwehr wurde darauf abgebrochen und die Einsatzstelle den Verantwortlichen übergeben. Ein Umweltschutzzug war 45 Minuten im Einsatz.

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