In eigener Sache

Warum die Lokalredaktion Wetter/Herdecke bei Facebook ist

Zehn Jahre Facebook: Die Lokalredaktion für Wetter und Herdecke postet nun auch in dem sozialen Netzwerk.

Foto: AFP

Zehn Jahre Facebook: Die Lokalredaktion für Wetter und Herdecke postet nun auch in dem sozialen Netzwerk. Foto: AFP

Wetter/Herdecke.   Über zehn Jahre Facebook: ein guter Anlass für die Gemeinschaftsredaktion von Westfalenpost und Westfälischer Rundschau, nun auch in diesem sozialen Netzwerk Neues und Nettes aus Wetter und Herdecke zu veröffentlichen. Einfach mal vorbeischauen...

Seit Dienstag gibt es die Lokalredaktion für Wetter und Herdecke (unter Federführung der Westfalenpost) auch bei Facebook.

Irgendwie fühlen wir uns schon so, als hätten wir viele Freunde. All die Leser, die morgens mit uns am Frühstückstisch sitzen. Die Menschen, die uns mit auf den Weg zur Arbeit nehmen, um im Bus zu lesen, was in ihrer Stadt wichtig ist. Und natürlich die Bürgerinnen und Bürger, die uns anrufen, die in die Redaktion oder donnerstags in den Kornspeicher kommen, um Anregungen zu geben oder uns ihre Sorgen zu erzählen – wie unter Freunden halt.

All diese Freunde laden wir nun ein, auf unsere Facebook-Seite zu kommen und dort Neuigkeiten und Nettigkeiten, Nützliches und vielleicht auch einmal Nichtiges auszutauschen – kurz, locker und entspannt.

Und warum Facebook und nicht eines der vermeintlich neueren Medien? Auch da haben wir Gründe: Facebook zeichnet sich bei aller Kritik an der so genannten Datenkrake dadurch aus, dass Menschen dort in der Regel als erkennbare Personen unterwegs sind. Das ist auch ein Prinzip der Zeitung: Nicht Anonymität (die gewähren wir nur in Ausnahmefällen schutzbedürftigen Menschen), sondern Offenheit gehört zu den Grundprinzipien der Berichterstattung. Auch dann, wenn es um „Freunde“ geht. Denn, um es mit Voltaire zu sagen: „Wer dir die Wahrheit verschweigt, ist nicht dein Freund“.

Die Anderen

Die Konkurrenz schläft nicht. So wird zum Beispiel der Plattform „Whisper“ (Flüstern) eine große Zukunft voraus gesagt. Wer darauf flüstert, bleibt absolut anonym. Die Netzgemeinde kann also keine Rückschlüsse ziehen auf das wirkliche Leben einer Person.

Zweiter Kandidat für eine Facebook ähnliche Karriere ist Snapchat, ein Online-Dienst mit eingebautem Verfallsdatum für Fotos und Nachrichten.

Dieser Wunsch nach Anonymität auf der einen Seite und der vor allem bei jüngeren Menschen beobachtete Trend zur Intimität, also das Bemühen, nicht seine komplette Privatsphäre einer mehr oder weniger breiten Öffentlichkeit preis zu geben, mögen der Attraktivität einer Plattform wie Facebook abträglich sein. Auf der anderen Seite stehen 1,2 Millarden Nutzer, die für das Unternehmen steigende Gewinne und einen Rekordkurs an der Börse bringen.

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>>> Die Gemeinschafts-Redaktion von Westfalenpost und Westfälischer Rundschau mit Sitz in der Kaiserstraße 86 in Wetter ist auch per -Email erreichbar.

>>> Telefonisch sind die Redakteure und das Sekretariat erreichbar unter 02335 / 970860

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