Bauarbeiten

Westfalia-Wohnquartier in Herdecke wächst und wächst

Die Bebauung der Ruhrauen schreitet voran. Auf dem großen Westfalia-Grundstück in Herdecke gibt es kaum noch freie Stellen.

Die Bebauung der Ruhrauen schreitet voran. Auf dem großen Westfalia-Grundstück in Herdecke gibt es kaum noch freie Stellen.

Foto: www.blossey.eu

Herdecke.   Hauptinvestor Bonava will seine Aktivitäten am Westfalia-Wohnquartier in Herdecke zur Jahresmitte abschließen. Weitere Bauarbeiten stehen an.

Auf dem früheren Westfalia-Gelände am Herdecker Viadukt müssen Passanten genau hingucken, um noch freie Stellen zu entdecken. Das große Wohnquartier nimmt immer mehr Gestalt und Formen an. In den verschiedenen Haustypen mit rund 200 Einheiten leben in nicht mehr allzu ferner Zukunft zwischen 450 und 570 Herdecker beziehungsweise Zugezogene.

Hauptinvestor Bonava (vormals NCC), der 70 Prozent der Fläche entwickelt, hatte bereits im letzten Jahr all seine 75 Wohneinheiten vergeben. In den Osterferien fand nun die letzte Übergabe an die Inhaber eines neuen Einfamilienhauses statt. Somit haben alle 40 Besitzer eines Reihen- oder Doppelhauses an der Gartenstraße sowie am Stoffdruckerweg die Schlüssel von dem schwedischen Konzern erhalten. „Ungefähr drei Viertel der Bewohner sind schon eingezogen“, berichtet Projektleiterin Corinna Tiggelman. Einige Gärten der Eigenheime seien noch in Arbeit, mit der Fertigstellung sei in Kürze zu rechnen.

Innenarbeiten in Mehrfamilienhäusern

Auch bei den fünf Bonava-Mehrfamilienhäusern mit den jeweils sieben Einheiten am Ufer schreite die Entwicklung voran. „Anfang Juni werden wir dort die letzte der insgesamt 35 Wohnungen an die neuen Eigentümer übergeben“, sagt Tiggelman. In diesen Gebäuden laufen aktuell Innenarbeiten (Fliesen, Parkett, etc.), zuletzt gehe es an die Fertigstellung der Gärten bzw. Außenanlagen. Etwa zur Jahresmitte, so schätzt die Projektleiterin, könne Bonava an das Westfalia-Projekt in Herdecke einen Haken setzen. Tiggelmans Zwischenfazit: „Im Großen und Ganzen ist es aus unserer Sicht gut gelaufen, wir sind immer noch zufrieden mit der Entwicklung.“

Während aus der Sicht des Hauptinvestors ein Ende in Sicht ist, bleibt andernorts noch zu einiges zu tun. In der Mitte des rund 40 000 Quadratmeter großen Areals entstehen derzeit Privat-Häuser mit mehreren Eigentums- und Mietwohnungen. Auch die Flächen für fünf freistehende Einfamilienhäuser sind noch leer, dem Vernehmen nach wollen zwei Eigentümer bald mit ihren Bauten beginnen. Schließlich sind auch noch Straßen im Gelände herzurichten. Ein Beteiligter, der oft auf der Baustelle zu tun hat, schätzt, dass die letzten Arbeiten schon Ende 2017 abgeschlossen sein könnten. Mit Einzügen sei aber auch noch 2018 und darüber hinaus zu rechnen.

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