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Wetter: Elf Stunden Feuerwehr-Einsatz nach Brand von Carport

Bei dem Löscheinsatz drohten auch mehrere Gasflaschen zu explodieren.

Bei dem Löscheinsatz drohten auch mehrere Gasflaschen zu explodieren.

Foto: Feuerwehr Wetter an der Ruhr

Wetter.  Der Brand eines Carports drohte in Wetter auf ein Haus überzugreifen. Die Feuerwehr konnte das Gebäude schützen. Einsatz dauerte elf Stunden.

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Der Brand eines Carports in Wetter hat am Mittwoch einen stundenlangen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst, der am frühen Mittwochmorgen begann und erst am Nachmittag beendet war. Und da auch noch nicht ganz.

Um 5.32 Uhr erreichte die Feuerwehr der Alarm. An der Straße „Auf der Bleiche“ stand ein Carport in Flammen. Als die ersten Kräfte des Löschzugs Wengern/Esborn auf dem Weg waren, verschlimmerte sich die Lage: „Das Feuer griff auf ein Wohngebäude über“, teilte die Feuerwehr am Mittwoch mit: In der Leitstelle wurde Vollalarm ausgelöst.

Weil in dem Carport auch Gasflaschen lagerten, drohte Explosionsgefahr. Die Flammen griffen auch auf das angrenzende Gebäude über. Doch die Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindern.

Im Carport lagerten auch mehrere Gas-Flaschen

Mit einem „massiven Löschangriff“ aus mehreren Rohren gingen die Retter gegen die Flammen vor. Durch die Hitze des Feuers waren bereits Fenster des angrenzenden Wohnhauses geplatzt, auch brannten „einige Zimmer in dem Haus“, heißt es im Feuerwehr-Bericht. Die Feuerwehr schaffte es jedoch, durch einen massiven Lösch-Riegel, das restliche Haus vor den Flammen zu schützen.

Auch im Carport selbst gab es reichlich zu tun: „Eine Vielzahl von Gas- und Acetylenflaschen mussten in Sicherheit gebracht werden“, berichtete die Feuerwehr. Drei Flaschen waren durch die Flammen so heiß geworden, dass sie zu explodieren drohten. Sie wurden in einen Wassercontainer gesteckt, um abzukühlen. Erst nach 24 Stunden sollten die Flaschen dann von einer Fachfirma entsorgt werden, teilte die Feuerwehr.

Zur Brandursache ermittelt die Kriminalpolizei

Der Rettungsdienst hatte bei dem Einsatz einen Verletzten zu versorgen. Weitere Maßnahmen seien nicht notwendig gewesen, berichtete die Feuerwehr. Insgesamt waren 60 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz. Um 14.30 Uhr zogen die Retter schließlich weitestgehend ab. Beendet war der Einsatz da aber noch nicht komplett: „Die im Wasserbad gelagerten Flaschen wurden im Laufe des Tages und abends immer wieder mittels Wärmebildkamera kontrolliert“, berichtete die Feuerwehr.

Zur Ursache des Brandes muss nun die Kriminalpolizei ermitteln. In dem Carport waren laut Feuerwehr ein Lkw, Baumaschinen und Arbeitsmaterialien gelagert.

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