Stadtentwicklung

Wetter: Esborn profitiert von Fördermillionen der EU

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Der ländliche Raum in Esborn, in der Region und in ganz Europa soll mit dem Leader-Programm gefördert werden.

Der ländliche Raum in Esborn, in der Region und in ganz Europa soll mit dem Leader-Programm gefördert werden.

Foto: Hans Blossey / www.blossey.eu

Wetter/Ennepe-Ruhr.  2,3 Millionen Euro fließen ab nächstem Jahr in den EN-Kreis und damit ganz konkret auch nach Esborn. Ziel ist die Stärkung des ländlichen Raums.

. Jetzt ist es amtlich: Die Region Ennepe.Zukunft.Ruhr mit den Städten Ennepetal, Sprockhövel, Breckerfeld sowie den Stadtteilen Wetter-Esborn sowie Gevelsberg-Asbeck und -Silschede und Schwelm-Linderhausen wird Leader-Region und bekommt ab 2023 Fördermittel in Höhe von 2,3 Millionen Euro zugesprochen.

Anfangs Fördergelder vom Land

Nach Abgabe der Regionalen Entwicklungsstrategie (kurz RES) beim Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW Anfang März hieß es für den Verein Ennepe.Zukunft.Ruhr erst einmal abwarten. Die bisherige VITAL.NRW-Region hat sich neben vielen anderen Regionen aus NRW im Rahmen eines Wettbewerbs für das EU-Förderprogramm Leader beworben. Dies dient der Entwicklung des ländlichen Raums in ganz Europa. Seit 2015 schon profitiert die Region bereits von dem Landesförderprogramm „Vital NRW“.

Mit den Fördermitteln wurde in den letzten Jahren eine Vielzahl an unterschiedlichen Projekten umgesetzt. Mit der kommenden Leader-Förderphase wird nun noch mehr möglich. Leader steht für „Liaison Entre Actions de Développement de l’Économie Rurale“ (Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft).

Bürgermeister begrüßt Förderung

Frank Hasenberg, Bürgermeister der Stadt Wetter, ist erfreut: „Mit der Förderung aus dem Leader-Programm können wir einiges für unsere Region erreichen. Das wollen wir gemeinsam ganz gezielt auch für Wetter-Esborn nutzen. Während des Bewerbungsprozesses gab es schon tolle Ideen, wie man Esborn und die Region Ennepe.Zukunft.Ruhr stärken kann. Ich hoffe, es gelingt uns gemeinsam diese Ideen jetzt in konkrete Projekte umzusetzen, die dann von der Leader-Förderung profitieren können. Wer kann das besser, als die Menschen vor Ort.“ Die Handlungsfelder „regionale Lebensqualität“, „Tourismus- und Kulturregion“ sowie „Modernes Arbeiten und Wirtschaften“ stellen den Rahmen für zukünftige Projektanträge dar.

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