Kommentar

Yvonne Held

Die Diskussion um den Umgang mit Ehrenmalen in den Städten ist nicht neu. Dienten sie bei der Erbauung durch die Nationalsozialisten meist dem Zweck der Heldenglorifizierung und damit der Absicht, junge Männer für den Kriegsdienst zu begeistern. In meiner Heimatstadt gab es eine ähnliche Debatte. Dort wurde das Ehrenmal 1934 von den Nationalsozialisten eingeweiht. Inzwischen ist dort ein Ensemble entstanden aus Ehrenmal, Gedenkstele und Deserteurdenkmal. Die Stele enthält Auszüge aus der Rede von Bundespräsident Richard von Weizsäcker vom 8. Mai 1985. Das Deserteurdenkmal war eines der ersten in Deutschland. Somit wird die Heldenglorifizierung zur Mahnung. Sie steht nicht mehr allein. Ob das für jedes Ehrenmal die optimale Lösung ist, kann ich nicht beurteilen. Fakt ist aber, dass Krieg in der heutigen Zeit nicht mehr glorifiziert werden sollte. Auch nicht auf alten Gedenktafeln.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die Diskussion um den Umgang mit Ehrenmalen in den Städten ist nicht neu. Dienten sie bei der Erbauung durch die Nationalsozialisten meist dem Zweck der Heldenglorifizierung und damit der Absicht, junge Männer für den Kriegsdienst zu begeistern.


In meiner Heimatstadt gab es eine ähnliche Debatte. Dort wurde das Ehrenmal 1934 von den Nationalsozialisten eingeweiht. Inzwischen ist dort ein Ensemble entstanden aus Ehrenmal, Gedenkstele und Deserteurdenkmal. Die Stele enthält Auszüge aus der Rede von Bundespräsident Richard von Weizsäcker vom 8. Mai 1985. Das Deserteurdenkmal war eines der ersten in Deutschland. Somit wird die Heldenglorifizierung zur Mahnung. Sie steht nicht mehr allein.


Ob das für jedes Ehrenmal die optimale Lösung ist, kann ich nicht beurteilen. Fakt ist aber, dass Krieg in der heutigen Zeit nicht mehr glorifiziert werden sollte. Auch nicht auf alten Gedenktafeln.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben