Winterwunderwelt

Cranger Weihnachtszauber: Das alles ist in diesem Jahr neu

In diesem Jahr steigt der Cranger Weihnachtszauber vom 21. November bis 30. Dezember auf dem Cranger Kirmesplatz.

In diesem Jahr steigt der Cranger Weihnachtszauber vom 21. November bis 30. Dezember auf dem Cranger Kirmesplatz.

Foto: Isabel Diekmann | infinity images

Herne.  Beim Cranger Weihnachtszauber ändert sich viel: Das Gelände wird umgestaltet, neue Attraktionen kommen. Und es gibt viele neue Fahrgeschäfte.

Der Cranger Weihnachtszauber, die Winterwunderwelt auf Crange, steigt in diesem Jahr vom 21. November bis 30. Dezember. Nach der Premiere im vergangenen Jahr haben die Organisatoren kräftig am Angebot gefeilt. Vieles ist in diesem Jahr neu beim Cranger Weihnachtszauber.

Auf dem Cranger Kirmesplatz soll es beim Weihnachtszauber weihnachtlicher und gemütlicher werden, kündigt Sprecher Dominik Hertrich an. Deshalb gebe es diesmal nur zehn große Fahrgeschäfte, drei weniger als 2018. Damit nimmt sich der Veranstalter Kritik aus dem Premierenjahr zu Herzen: Der Anteil der Fahrgeschäfte sei zu hoch, hieß es von vielen Besuchern im vergangenen Jahr. Der Veranstalter erwartet 200.000 Menschen von Nah und Fern – mehr als bei der Premiere im vergangenen Jahr.

Cranger Weihnachtszauber: Rasante Fahrt durch beleuchtetes Bergmassiv

Wieder dabei sind demnach bei den großen Fahr- und Laufgeschäften Break Dance, Autoscooter, Love Express und Riesenrad. Neu auf dem Weihnachtszauber sind die „Feuer- und Eis“-Schienenbahn, eine In- und Outdoor-Bahn, die – 50 km/h schnell – durch ein beleuchtetes Bergmassiv fahre, außerdem der Glasirrgarten „Kristallpalast“, das opulent beleuchtete Looping-Karussell „Commander“, der Hindernisparcours „Christmas Remmi Demmi“ und das 55 Meter hohe Flugkarussell „Apollo 13“.

Nicht mehr dabei seien unter anderem Riesenschaukel Konga, Achterbahn „Wilde Maus“, Laser-Labyrinth Laser Pix und Riesen-Geisterbahn Daemonium. Mit von der Partie seien außerdem vier kleinere Fahrgeschäfte für Kinder und Familien, darunter wieder das historische Alt-Wiener Pferdekarussell und der Rentierschlitten-Flug.

Neu ist in diesem Jahr auch ein Lichterwald mit großen, beleuchteten LED-Figuren, kündigt Hertrich an. Außerdem gibt es erstmals einen Rentier-Express, der durch den zweiten Wald, den Märchenwald, fährt. Besonderheit: Der Märchenwald wird verlegt – an die Stelle, an der zuletzt die Eisbahn und die Festhalle, die Cranger Berghütte, standen. Mit der Eisenbahn könnten die kleinen und großen Fahrgäste dort auf einer Länge von knapp 100 Metern – an Tannenbäumen und dem Haus des Weihnachtsmanns – vorbei über das Areal tuckern.

Runde Eisfläche und vier Eisstockbahnen

Eine Eisfläche gibt es trotzdem: diesmal eine runde, von allen Seiten zugängliche, zentral auf dem Platz – neben dem „größten mobilen Weihnachtsbaum der Welt“, der zur Premiere für viel Furore gesorgt hatte. Hinzu kommen vier Bahnen fürs Eisstockschießen. Außerdem dabei sei statt der Cranger Berghütte die deutlich kleinere „Cranger Weihnachtsstube“, ein „gemütlich eingerichteter Indoor-Ausschank an der Eisbahn“. Apropos Gastronomien: Insgesamt gebe es auf dem Platz 20 von ihnen, darunter auch wieder Steinmeister’s Spiegelzelt, das in diesem Jahr größer ausfallen soll. Auch eine Händlergasse, die „Funkelgasse“ mit rund 40 Weihnachtshütten sei wieder eingeplant; dort gibt es unter anderem Weihnachtsdeko zu kaufen.

Auch das tägliche, kostenlose Showprogramm soll aufgepeppt werden. Wieder dabei seien der Weihnachtsmann, der über das Gelände fliegt, das „Haus vom Weihnachtsmann“ oder die Greifvogel-Show, auf der Bühne würden wieder die Theaterstücke Siebenstein, Ritter Rost und die Eigenproduktion „Das Wunder in der Kaue“ gezeigt, hinzu kämen das Stück „SimsalaGrimm“ oder das große Adventssingen am 5. Dezember.

Diesmal keine Silvesterfeier auf dem Cranger Weihnachtszauber

In diesem Jahr wird auf dem Platz kein Silvester mehr gefeiert, der Cranger Weihnachtszauber schließt einen Tag früher, am 30. Dezember. Die Sicherheitsauflagen für Silvester seien sehr hoch, sprich auch: sehr kostspielig, begründet Hertrich. Nichts zuletzt: Auch die Beschicker wollten ihre Geschäfte frühzeitig abbauen und in Ruhe zu Hause feiern. „38 Tage Weihnachtszauber sind genug“, meint er

Die Öffnungszeiten: 21. November bis 30. Dezember, montags bis freitags jeweils von 14 bis 22 Uhr, samstags und sonntags von 12 bis 22 Uhr. Am 24. November (Totensonntag) öffnet der Markt von 18 bis 22 Uhr. Am 24. und 25. Dezember bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen.

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