Messe

Herner Spielezentrum war bei der Messe heiß begehrt

Der Stand des Herner Spielezentrums ist für viele die erste Adresse auf der Essener Messe.

Der Stand des Herner Spielezentrums ist für viele die erste Adresse auf der Essener Messe.

Foto: WAZ FotoPool

Herne/Essen.   Zum 26. Mal stellte das Herner Spielezentrum von Donnerstag bis Sonntag auf der Spielemesse in Essen aus. Und das Bild am Stand glich den Vorjahren. Auf der 150 Quadratmeter großen Fläche waren an allen Tagen alle Tische und Stühle ständig besetzt.

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Zum 26. Mal stellte das Herner Spielezentrum von Donnerstag bis Sonntag auf der Spielemesse in Essen aus. Das Spielezentrum hatte eine 150 Quadratmeter große Fläche mit vielen Tischen und Stühlen angemietet. Die Sitzplätze waren an allen Tagen ständig belegt, denn am Herner Stand konnten die Messebesucher die Brettspiele der verschiedensten Verlage spielen - überall sonst konnten sie immer nur die Spiele des jeweiligen Verlages ausprobieren. Die Herner haben zwar nicht wie an der Jean-Vogel-Straße 8000 Spiele vor Ort, aber mit etwa 500 verschiedenen Brettspielen war die Auswahl schon außerordentlich gut. Selbstverständlich sind fast alle neuen Brettspiele da.

Aus Berlin und Flensburg

„Wir sind hier die größte nicht-kommerzielle Spielefläche“, sagte Peter Janshoff, Leiter des Spielezentrums. Es sei für ihn und sein Team das größte Lob, dass der Stand immer voll ist: Um die 1000 Interessierte besuchten den Messestand pro Tag.

„Wir kommen jedes Jahr her. Wenn man einen Platz ergattert hat, dann bleibt man auch, weil man hier praktisch alle Spiele der Verlage ausprobieren kann“, sagt Jan Willems aus Berlin. Auch Thorsten Koch aus Flensburg, der jedes Jahr an allen vier Tagen die Messe besucht, meint: „Wir steuern jedes Jahr als erstes diesen Stand an.“

Werbung für Herne

Obwohl in diesem Jahr erstmals die Stände in andere Messehallen verlegt wurden, ist der des Spielezentrums gut zu finden, denn auf dem Stand steht der amerikanische Schulbus im Spielezentrum-Design mit dem „Pöppel“ auf dem Dach. „Viele, die uns hier kennenlernen, kommen nach der Messe auch mal nach Herne“, freut sich Peter Janshoff. Ihm sei es nämlich ein Anliegen, das Herner Spielezentrum, besonders in der eigenen Region, noch bekannter zu machen: „Uns fällt auf, dass wir zum Beispiel in München oder auch in Japan bekannter sind als hier“, schmunzelt er.

Wie oft ein Spiel ausgeliehen wird, ist für das Spielezentrum ein Zeichen, welches im jeweiligen Jahr voraussichtlich ein Renner wird. In diesem Jahr waren „Nauticus“, „Glückauf“, „Kashgar“ und „Dicedevils“ besonders gefragt.

Die Messe sei außerdem eine riesige Kontaktbörse, dort würden viele neue Projekte geplant, sagt Janshoff. Die Präsenz sei auch deshalb sehr wichtig, weil das Zentrum dadurch an Spiele käme, die es sonst vielleicht nicht erhielte, zum Beispiel von so manchen ausländischen Verlagen, ergänzt der Spielezentrum-Leiter. Allein in diesem Jahr seien während der Messe um die 200 neue Spiele vorbeigebracht worden.

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