Talentschulen

Zwei weitere Herner Schulen wollen „Talentschule“ werden

Die Realschule Crange - hier bei einem Auftritt beim Tanzfestifal im Juli - bewarb sich mit dem Schwerpunkt „Kulturelle Bildung“ beim Landesprogramm „Talentschulen“ und erhielt den Zuschlag. Nun wollen zwei weitere Herner Schulen Talentschulen werden.

Die Realschule Crange - hier bei einem Auftritt beim Tanzfestifal im Juli - bewarb sich mit dem Schwerpunkt „Kulturelle Bildung“ beim Landesprogramm „Talentschulen“ und erhielt den Zuschlag. Nun wollen zwei weitere Herner Schulen Talentschulen werden.

Foto: Rainer Raffalski / Funke Foto Services GmbH

Herne.  Die Realschule Crange hat im Februar den Zuschlag in dem Landesprogramm bekommen. Nun wollen zwei weitere Herner Schulen „Talentschulen“ werden.

Im Februar ist die Realschule Crange vom Land als eine von 35 Schulen ab dem Schuljahr 2019/20 in das Programm „Talentschulen“ aufgenommen worden. Nun bewerben sich zwei weitere Herner Schulen für das mit zusätzlichen Stellen verbundene Projekt.

Das Gymnasium Wanne und die Sodinger Mont-Cenis-Gesamtschule hätten sich für die Aufnahme in das Programm beworben, berichtet der städtische Fachbereich Schule. Beide Schulen entschieden sich - wie schon die Realschule Crange - für den Schwerpunkt „Kulturelle Bildung“ und gegen „MINT“.

Jury wählt 25 weitere Schulen aus

In der zweiten Runde bekommen insgesamt 25 weitere NRW-Schulen den Zuschlag; die Auswahl trifft eine vom Schulministerium eingesetzte Jury. Eine „Talentschule“ erhält für jeweils sechs Jahre zusätzliche Stellen und Unterstützung vom Land, außerdem wird das Projekt wissenschaftlich begleitet.

Für die Mont-Cenis-Gesamtschule ist es der zweite Anlauf, in das Programm aufgenommen zu werden. Die Gesamtschule Wanne-Eickel und das Berufskolleg Emschertal, die ebenfalls in der ersten Runde dabei waren, reichen dagegen diesmal keine Bewerbung ein.

Das vom Land aufgelegte Projekt „Talentschulen“ ist nicht unumstritten. Ein - auch und gerade in Herne erhobener - Vorwurf: Nur wenige Schulen erhielten diese gezielte Unterstützung, obwohl viel mehr Schulen Bedarf hätten.

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