Blaulicht

44-jähriger Iserlohner randaliert in Tankstelle

Am Mittwochabend eskalierte eine Situation in der bft-Tankstelle an der Baarstraße. Ein 44-jähriger Iserlohner wurde aggressiv und schlug um sich, als die Mitarbeiterin ihn auf die Maskenpflicht hinwies.

Am Mittwochabend eskalierte eine Situation in der bft-Tankstelle an der Baarstraße. Ein 44-jähriger Iserlohner wurde aggressiv und schlug um sich, als die Mitarbeiterin ihn auf die Maskenpflicht hinwies.

Foto: Michael May

Iserlohn.  Nachdem die Mitarbeiterin der Tankstelle den Mann zum Tragen der Mund-Nasenmaske aufforderte, eskalierte die Situation.

Am Mittwochabend wurde die Polizei zur bft-Tankstelle an der Baarstraße gerufen. Ein 44-jähriger Iserlohner betrat gegen 21.20 Uhr die Tankstelle ohne den vorgeschriebenen Mund-Nasenschutz. Die 20-jährige Angestellte bat den Mann, der die Maske in der Hand hielt, diese anzulegen. Als er sich nur widerwillig die Behelfsmaske vor den Mund hielt, forderte sie den Mann erneut auf, diese richtig aufzusetzen.

Laut Polizeibericht schlug der 44-Jährige auf die am Tresen aufgestellte Acrylglasscheibe ein, und wütete weiter im Verkaufsraum rum. Dabei schlug und trat er gegen diverse Aufsteller, räumte Waren aus den Regalen aus und verließ die Tankstelle. Die Tankstellenangestellte wurde durch die umfallende Acrylglasscheibe leicht verletzt und verständigte die Polizei.

Ein Zeuge verfolgt den flüchtigen Randalierer

Ein Mann wurde an diesem Abend Zeuge des Vorfalls, er fuhr zum Tatzeitpunkt gerade auf das Tankstellengelände. Eine weitere Zeugin sei aus der Tankstelle gerannt und habe ihn gebeten die Polizei zu verständigen. Als der Randalierer die Tankstelle verließ, handelte der Zeuge sofort. „Der kam aus der Tankstelle raus und ich bin ihm hinterher, damit der nicht abhaut“, berichtet er. „Der war hochaggressiv“, meint der Zeuge weiterhin.

Ein Grund, warum auch die weiteren Zeugen in der Tankstelle in der Situation vermutlich nicht eingriffen. „Es wollte keiner eingreifen, aber das war aufgrund dessen Aggression auch wahrscheinlich besser so“, schätzte er die Situation ein. Eine weitere Zeugin in der Tankstelle hätte Schutz hinter der Theke gesucht.

Nachdem die Polizei eintraf, stellten sie den Flüchtigen in Tatortnähe. Auch gegenüber den Beamten verhielt er sich laut Polizeibericht weiterhin hochaggressiv, bewarf sie mit einem Schlüsselbund und den geforderten Papieren. Der Mann musste überwältigt werden. Dabei und auf dem Weg zur Wache leistete er heftigen Widerstand, trat und schlug nach den Beamten. Verletzt wurde von den Polizeibeamten niemand. Die Nacht verbrachte der 44-Jährige in einer Gewahrsamszelle. Der Iserlohner muss sich nun unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung verantworten.

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