Verkehr

Auf Drogen und ohne Fahrerlaubnis unterwegs

Foto: MÜLLER, Oliver

Iserlohn.   Die Polizei stoppt einen Kradfahrer, gegen den in der Folge mehrere Anzeigen ergingen.

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Diese Verkehrskontrolle lohnte sich aus Sicht der Polizei: Eine Polizeistreife stoppte am Donnerstag kurz vor 15 Uhr Am Hochbehälter einen 32-jährigen Kradfahrer. Als er seinen Personalausweis herauszog, flog ein kleiner, durchsichtiger Beutel mit einer pulvrigen Substanz auf den Boden. Der 32-Jährige erklärte, dass es sich um „Pep“ handle - eine synthetische Droge. Vor zwei Tagen habe er zuletzt Betäubungsmittel konsumiert. Er rauche regelmäßig Marihuana. Dies sowie sein allgemeines Verhalten legten den Verdacht nahe, dass er unter Drogeneinfluss stand. Die nur an einer Schraube hängende Verschalung war nicht die einzige technische Veränderung: Das Krad schafft 50 km/h, wie der Fahrer freimütig erklärte. Es ist aber eigentlich nur als Mofa zugelassen und versichert. Deshalb fuhr er ohne Zulassung, ohne Versicherungsschutz und natürlich auch ohne die für dieses Tempo nötige Fahrerlaubnis. Bei einem Blick ins Helmfach entdeckten die Beamten einen verbotenen Teleskopschlagstock. Der wurde ebenso sichergestellt wie das ganze Mofa. Ein Urinvortest bestätigte den Rauschgift-Verdacht. Nach Abnahme einer Blutprobe auf der Polizeiwache musste der Mann ohne sein Krad nach Hause fahren. Anzeigen wurden geschrieben wegen: Fahren ohne Fahrerlaubnis, ohne Zulassung, ohne Versicherungsschutz und unter Drogeneinfluss. Dazu kommen Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und wegen des Besitzes von Drogen.

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