Politik

Boutique-Tourismus als Chance

„Klartext statt Schönwettersätze“ (v. li.):

„Klartext statt Schönwettersätze“ (v. li.):

Foto: Tim Gelewski

Iserlohn.   Bei seiner siebentägigen Ruhrtal-Tour machte der jüngste MdB der FDP, Roman Müller-Böhm, für einen Austausch auch Station in Iserlohn.

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„Keine Schönwettersätze, sondern Klartext reden“ – so umriss jetzt Roman Müller-Böhm, jüngstes Bundestagsmitglied der FDP, kurz und knapp die Gründe für den Antritt einer siebentägigen Ruhrtal-Tour, die den 26-Jährigen Obmann des Tourismus-Ausschusses nun auch nach Iserlohn geführt hat.

In der Waldstadt stand ein Treffen mit der hiesigen FDP auf dem Programm. Und außerdem Besuche von Danzturm, Dechenhöhle, Seilersee und Eishalle. Zum Abschluss ging es ins „Café Barendorf“ zum Pressegespräch, bei dem auch Stadtmarketings-Leiter Dirk Matthiessen und die neue Stadtmuseumsleiterin Dr. Sandra Hertel teilnahmen.

Fachkräftemangel und ausufernde Dokumentationspflichten für Gastronomen waren natürlich Thema. Müller-Böhm nannte den sogenannten Boutique-Tourismus als eine mögliche Chance für Iserlohn. Also die Idee, Menschen anzuziehen, die touristisch vielleicht eine reihe von Orten bereisen – und Iserlohn dafür als Ausgangspunkt wählen könnten.

Von der vielleicht für Außenstehende nicht so klaren Identität der Stadt, gelegen zwischen Sauerland und Ruhrgebiet, aber eben nirgends mittendrin, dürfe man sich nicht unterkriegen lassen. „Das ist eine Herausforderung, die auch andere Städte betrifft“, so Müller-Böhm.

Überhaupt sei keine Stadt außer den Metropolen allein stark genug. „Man muss sich auf gemeinsame Stärken fokussieren“, glaubt Müller-Böhm. Eine Marke entwickeln – „und dies nicht nur auf das Thema Tourismus begrenzen“, wie Dirk Matthiessen ergänzt. Bei dem einmaligen Austausch soll es nicht bleiben. Müller-Böhm hat einen weiteren Besuch in Iserlohn angekündigt.

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