Kinder

Gemeinsam Neuland betreten

Die Erzieherinnen Valentina Halili und Miriam Bürger (v. li.) fühlen sich wohl an ihrem neuen Arbeitsplatz in der Großtagespflege an der Prinzenstraße. So langsam haben sich die Kinder an ihre neue Umgebung gewöhnt und toben sich in den großzügigen Räumlichkeiten aus.

Die Erzieherinnen Valentina Halili und Miriam Bürger (v. li.) fühlen sich wohl an ihrem neuen Arbeitsplatz in der Großtagespflege an der Prinzenstraße. So langsam haben sich die Kinder an ihre neue Umgebung gewöhnt und toben sich in den großzügigen Räumlichkeiten aus.

Foto: Vanessa Wittenburg / IKZ

Iserlohn.  Die Diakonie Mark-Ruhr bietet jetzt in Kooperation mit der Stadt an der Prinzenstraße eine Großtagespflege für neun Kinder unter drei Jahren an.

Helle Farben, von Tageslicht durchflutet und eine großzügige Raumeinteilung – der Umbau des Erdgeschosses im ehemaligen Gemeindehaus der Versöhnungskirchengemeinde an der Prinzenstraße kann sich sehen lassen. Dort eröffnete jetzt die Diakonie Mark-Ruhr die zweite Iserlohner Großtagespflege, die Platz für insgesamt neun Kinder unter drei Jahren bietet. „Gerade diese kleine Gruppenstärke ermöglicht uns eine flexible Betreuung. Und die Kita nebenan gewährleistet eine Anschlussbetreuung, sobald die Kinder drei Jahre alt werden“, berichtet Volker Holländer, Geschäftsführer der Diakonie Mark-Ruhr. „Wir freuen uns sehr, dass wir uns an dieser neuen Art der Kinderbetreuung beteiligen können.“

Zwei Vollzeitkräfte betreuen neun Kinder unter drei Jahren

Die Großtagespflege bietet einen hellen, großzügigen Eingangsbereich, der auch zum Spielen genutzt werden kann. „Der Flur ist so weiträumig, hier können die Kinder zum Beispiel mit ihren Fahrzeugen auch drinnen spielen“, berichtet Erzieherin Valentina Halili, die gemeinsam mit Miriam Bürger als feste Angestellte der Diakonie die Betreuung der Kleinkinder gewährleistet.

Die gut 160 Quadratmeter großen Räumlichkeiten sind komplett auf die Bedürfnisse der Kleinen ausgerichtet: Es gibt Betten für alle neun Kinder, die vom Aufenthaltsraum aus beobachtet werden können, und auch das Badezimmer bietet neben einer Wickelkommode ein besonders niedrig angebrachtes Waschbecken. „Die sind bei den Kindern der Hit“, erzählt Miriam Bürger. In dem großen Aufenthaltsraum steht ein langer Tisch für die Mahlzeiten. „Hier frühstücken wir jeden Morgen gemeinsam mit allen Kindern, das Essen kann in unserer Küche zubereitet werden“, beschreibt Valentina Halili den morgendlichen Ablauf.

Direkt nebenan können sich die Kinder auf der Spielfläche austoben. Bald soll dort auch ein bespielbares Schiff stehen. „Wir sind sehr dankbar, dass wir auch die Außenfläche von der Kita mitnutzen dürfen. Die Zusammenarbeit ist wirklich toll“, erzählt Valentina Halili freudestrahlend. Die beiden Frauen haben sich schnell eingelebt: „Die Diakonie hat uns hier eine tolle Basis für unsere Arbeit geschaffen.“

Auch Kai Weinbaum, Leiter des Jugendamtes der Stadt Iserlohn, ist dankbar für die neuen Möglichkeiten an der Prinzenstraße. „Die Zusammenarbeit mit der Diakonie war sehr angenehm. Wir haben mit der Großtagespflege gemeinsam Neuland betreten, das hielt natürlich ungeahnte Schwierigkeiten bereit, die wir gemeinsam immer schnell und effizient lösen konnten“, berichtet Maibaum von der Zusammenarbeit mit der Diakonie als Träger.

Die Erfahrungen der Träger sollen jetzt in den jeweiligen Ausschüssen geteilt werden und dann als Grundlage für zwei weitere Großtagespflegen, die im nächsten Sommer folgen sollen, dienen. Maibaum erklärt: „Der Bedarf ist da. Die Betreuung muss gewährleistet sein, auch wenn die Geburtenraten nicht mehr so konstant sind wie früher.“

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