Kommunalpolitik

Hennen bekommt Zweifach-Halle

Die Einfach-Sporthalle der früheren Hauptschule Hennen soll abgerissen werden.

Die Einfach-Sporthalle der früheren Hauptschule Hennen soll abgerissen werden.

Foto: Michael May

Hennen.  Auch der Planungsausschuss votiert einstimmig dafür. Ein Schutzboden könnte Veranstaltungen ermöglichen.

Nach dem Sportausschuss sprach sich am Mittwochabend auch der Planungsausschuss einstimmig dafür aus, als Ersatz für die vorhandene Sporthalle auf dem Areal der ehemaligen Hauptschule in Hennen eine Zweifach-Sporthalle zu errichten. Anwesende Hennener Vereinsvertreter zeigten sich zufrieden über den Beschluss, auch wenn ursprünglich ja eine Dreifach-Sporthalle gewünscht worden war.

Eine wesentliche Forderung soll auch durch eine Zweifach-Sporthalle erfüllt werden: die Wettkampftauglichkeit für Volleyball. Darüber hinaus soll die Halle unter anderem für den Breitensport genutzt werden. Aufgrund des Alters der vorhandenen Einfach-Sporthalle hatte die Verwaltung von einer grundhaften Sanierung der vorhandenen Bausubstanz abgeraten.

Das Lehrschwimmbecken soll weiter betrieben werden

In der vorangegangenen Sportausschusssitzung war betont worden, dass eine Sporthalle und keine Versammlungsstätte gebaut werde. Wunsch der Vereine war ursprünglich eine Multifunktionalität der Halle gewesen. Dem will man sich aber auch mit der jetzt beschlossenen Lösung nicht völlig verschließen. Stadtbaurat Thorsten Grote sagte zu, nach Möglichkeit einen Lagerraum für einen Schutzboden vorzusehen. Dieser Schutzboden könne dann jeweils für Veranstaltungen verlegt werden. Bevor es nun in detaillierte Planungen gehe, solle nochmals mit den Vereinen gesprochen werden. Frank Redottee (FDP) bat darum, die Halle so zu platzieren, dass bei Bedarf ein Zelt angebaut werden könne.

Weiterhin fasste der Planungsausschuss wie schon der Sportausschuss den Beschluss, im Rahmen der Bauunterhaltung das Lehrschwimmbecken in Hennen betriebsbereit zu halten. Soll heißen: Das Lehrschwimmbecken soll so lange betrieben werden, bis die realistische Möglichkeit von Reparaturen und Instandsetzungen erschöpft ist. Danach muss dann neu entschieden werden.

Der Sprecher der Vereine aus Hennen, Rheinen, Rheinermark und Drüpplingsen, Günter Keller, sprach auf Anfrage von einem großen „Schritt in die richtige Richtung“. Es sei nun das vierte Jahr angebrochen, seitdem für eine neue Halle gerungen worden ist. „Es ist nicht das rausgekommen, was wir ursprünglich gewollt haben, aber das Leben besteht aus Kompromissen“, sagte Keller. Nun gelte es, sich am weiteren Planungsprozess zu beteiligen, etwa bei der Frage, wie die neue Halle am Ende von innen aussehen soll.

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