Jugendliche

Iserlohner Stenner-Quartett hatte den schnellsten Flitzer

Grund zum Jubeln hatten die Mädels vom Team „Tachyon“ des Stenner-Gymnasiums.

Grund zum Jubeln hatten die Mädels vom Team „Tachyon“ des Stenner-Gymnasiums.

Foto: Privat

Hagen/Iserlohn.  Team „Tachyon“ siegte bei der NRW-Meisterschaft von „Formel 1 in der Schule“.

Das Team „Tachyon“ vom Gymnasium an der Stenner hat die NRW-Meisterschaft des Wettbewerbs „Formel 1 in der Schule“ gewonnen. Damit haben sich Julia Buhrke, Lara Wittek, Lina Kuche und Byza Bayramoglu für die Deutschen Meisterschaften im Mai in Heilbronn qualifiziert. Das Iserlohner Quartett heimste auch die Sonderpreise in den Kategorien Konstruktion, Beste mündliche Präsentation und Bester Teamstand ein. Platz zwei ging ans Team „Zeppelin“ aus Lüdenscheid. In der Juniorwertung (bis 14 Jahre) gewann das Team „Dragonfly“ von der Hildegardis-Schule Hagen. Damit stellt die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen alle teilnehmenden Teams aus NRW bei der Deutschen Meisterschaft in diesem Jahr. Mit mehr als 100 Stundenkilometern flitzten am Samstag kleine Rennwagen durch die SIHK in Hagen.

In Kooperation mit der „Formel 1 in der Schule“ gGmbH Deutschland richtete die SIHK Hagen die Landesmeisterschaften bereits zum dritten Mal nach 2014 und 2019 aus. Nachmittags stand das spannende K.O.-Rennen der schnellsten Mannschaften auf dem Programm. Das Team „Dragonfly“ aus Hagen sicherte sich dabei den Sieg.

Unter der Regie des Wettkampfleiters Armin Gittinger wetteiferten insgesamt 17 technikbegeisterte Schülerteams aus NRW um die begehrten Plätze und Auszeichnungen: fünf Teams in der Juniorwertung (elf bis 14 Jahre) und zwölf Teams in der Seniorwertung (15 bis 19 Jahre).

„Das Projekt ist sehr praxisnah: Jedem Team werden vielseitige Talente abverlangt. Es gibt einen Kons­trukteur, einen Designer, einen Ingenieur und zahlreiche Aufgaben mehr“, erklärt SIHK-Projektleiter Ralf Sichelschmidt. Seit Sommer 2019 bastelten die Jugendlichen regelmäßig nach der Schule an den Autos.

Nicht nur das Tempo ist entscheidend

Bei der NRW-Meisterschaft wurden auch das Auftreten des Teams, die Optik des Präsentationsstandes in der Boxengasse und die Präsentation per Bildanimation bewertet. Zudem mussten alle technischen Regeln eingehalten und ein Teamportfolio erstellt werden.

Seit 2008 unterstützt und organisiert die SIHK Hagen das Projekt in Südwestfalen. Ziel ist es, Begeisterung für Technik zu wecken und somit Fachkräfte für die Region zu gewinnen. Ein Ziel, das auch die unabhängige Jury auf den Wettbewerben nicht aus den Augen verliert. In den Präsentationen gehört es dazu, die persönlichen Lernerfolge des Projektes klar zu definieren. Und auch der Kontakt zu den heimischen Unternehmen steht während der gesamten Projektphase im Mittelpunkt. Es müssen Unterstützer gefunden werden, die dem Team finanziell oder durch Sachspenden unter die Arme greifen.

Mit „Grigora“ war eine weitere Iserlohner Mannschaft vertreten, das Team des Märkischen Gymnasiums erreichte in der Seniorwertung den fünften Platz.

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