Rheinen

Leckere Waffeln und kurzer Plausch auf Distanz

Mit Mundschutz, Handschuhen und Abstand überreichte Timo Buhrmester die leckeren Waffeln, hier gleich fünf an Delia Imhoff.

Mit Mundschutz, Handschuhen und Abstand überreichte Timo Buhrmester die leckeren Waffeln, hier gleich fünf an Delia Imhoff.

Foto: Torsten Lehmann / IKZ

Rheinen.  Die Dorfgemeinschaft Rheinen sorgte mit einen guten Idee für ein bisschen Dorfleben, so wie es eben derzeit möglich ist.

Für wieder ein Stückchen mehr Normalität sorgte am Samstagnachmittag die Dorfgemeinschaft Rheinen: Zwei Stunden lang ließen Kassierer Florian Angelkorte und seine Frau Sandy die beiden noch fast brandneuen Waffeleisen des Vereins am Dorfgemeinschaftshaus glühen.

Und das Backwerk in der belgischen bzw. Brüsseler Variante zum Mitnehmen erfreute sich großer Beliebtheit: Über 100 Stück gingen über den in der Tür aufgestellten Tisch. Viel könne man ja als Dorfgemeinschaft in dieser Zeit nicht machen, erklärte Florian Angelkorte: „Aber so können wir zumindest für ein bisschen Dorfleben sorgen und die Gelegenheit bieten, sich mal kurz wiederzusehen, natürlich bei Beachtung aller Hygiene- und Abstandsregeln.“ Dafür waren auf dem Platz vor dem Dorfgemeinschaftshaus Hula-Hoop-Reifen als Wartebereich ausgelegt worden. Die Schlange der Wartenden reichte jedoch zumeist weit darüber hinaus, vor allem in der ersten Stunde sogar fast durchgehend bis zur Dorfstraße. So musste Florian Angelkorte schon nach einer halben Stunde nach Hause, um schnell noch neuen Teig anzurühren, während seine Frau mit Unterstützung von Töchterchen Hedda und vor allem mit Hilfe des ehrenamtlichen Dorfgemeinschafts-Hausmeisters Timo Buhrmester die Liste mit den 20 Vorbestellungen abarbeitete und noch viele weitere Waffeln an die Wartenden brachte.

Viele nahmen auch gleich mehrere mit, so beispielsweise Susanne und Volker Hill, die für die erste Einladung nach sieben Wochen fünf Stück mit zu ihren Freunden nahmen. „Die sind auch einfach immer lecker“, sagte das Ehepaar mit Blick auf das Waffel-Rezept, das zuletzt beim Rheinener Weihnachtsdorf zum Einsatz gekommen war. Mit den Einnahmen von Samstag können die der Vereinskasse in den vergangenen Wochen entgangenen (Osterfeuer, Genuss- und Kreativmarkt) natürlich in keiner Weise kompensiert werden. „Darum ging es uns aber auch gar nicht, sondern wir wollten uns einfach mal wieder zeigen“, sagte „Pullendreher“ Timo Buhrmester.

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