Mittagstisch „Iss’ was“

Ort der Begegnung und des Teilens mitten in Iserlohn

Pfarrer Dirk Ellermann sprach das Tischgebet.

Pfarrer Dirk Ellermann sprach das Tischgebet.

Foto: Michael May / IKZ

Iserlohn.  Der ökumenische Mittagstisch „Iss’ was“ geht in seine 24. Saison, am heutigen Montag startet dann der reguläre Betrieb.

Traditionell startet der ökumenische Mittagstisch „Iss’ was“ am Erntedanksonntag in das Winterhalbjahr. Bevor im Martin-Luther-Haus der Ev. Versöhnungskirchengemeinde aufgetischt wurde, stand ein Erntedankgottesdienst in der benachbarten Obersten Stadtkirche auf dem Programm. Im Martin-Luther-Haus waren die Tische dann wieder gut belegt. Der Mittagstisch soll zum einen Menschen, die sich eine gute Mahlzeit nicht leisten können, unterstützen, aber eben auch Menschen ein Angebot machen, die Kontakt und Abwechslung von der Einsamkeit im Alltag suchen.

Organisiert wird der ökumenische Mittagstisch von den Frauen des Lutherhauses und der Caritas-Konferenzen Iserlohn. Ab dem heutigen 7. Oktober finden dann die Gäste wieder zwei Mal in der Woche, montags und donnerstags jeweils in der Zeit von 11.30 bis 13.30 Uhr einen gedeckten Tisch vor. Ohne das engagierte Helferteam mit seinen teils langjährigen Unterstützern wäre der Mittagstisch in dieser Form nicht denkbar.

Aufgetischt wurden gestern Gänserollbraten mit Knödeln, Rotkohl und Preiselbeeren sowie ein Dessert aus der Küche des Bethanien-Krankenhauses. Helga Brenscheidt, die neben Christhild Kriwet zum Leitungsteam gehört, begrüßte die Gäste. Sie berichtete davon, dass sie schon seit längerem wiederholt darauf angesprochen worden sei, wann es endlich wieder losgehe. Nun ist es ja soweit. Sie dankte auch den männlichen Helfern im Hintergrund, die beispielsweise das Essen abholen und die Tische für den Mittagstisch zurechtrücken. Die Superintendentin des Ev. Kirchenkreises Iserlohn, Martina Espelöer, sprach von einem Ort der Begegnung und des Teilens mitten in Iserlohn. Der Mittagstisch geht in seine 24. Saison, Espelöer bewunderte das Durchhaltevermögen der ehrenamtlichen Helfer. Und nachdem Dirk Ellermann das Tischgebet gesprochen hatte, konnte es endlich losgehen. Denn der angenehme Duft des Gänserollbratens hatte längst für Appetit gesorgt.

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