Sagenhaftes in historischen Plot eingebettet

Der Iserlohner Autor Henning Isenberg ist mit seinem Buch „Der Fluch von Cöln“ auf Lesereise.

Der Iserlohner Autor Henning Isenberg ist mit seinem Buch „Der Fluch von Cöln“ auf Lesereise.

Foto: Privat

Iserlohn.  Henning Isenberg geht auf Lesereise mit seinem neuen Roman, in dem er den Mythen der Region nachspürt.

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Der Iserlohner Autor Henning Isenberg hat jetzt sein drittes Buch geschrieben, das er in der Region gleich in mehreren Lesungen vorstellt: in Iserlohn, Hohenlimburg und Letmathe, gefolgt von Schwerte und Hattingen, allesamt Schauplätze seiner Historienroman-Reihe.

Henning Isenberg wuchs in Iserlohn auf. Immer schon fühlte er sich an die alte Welt angebunden. Inspiriert von „Die Nebel von Avalon“ oder „Der Herr der Ringe“, holt er auf fantastische Weise die ewigen Mythen zurück.

Eine Radiosendung gab den Ausschlag

Als Initialzündung für diese Roman-Serie beschreibt er eine Radiosendung über die Ermordung des Erzbischofs Engelbert, einen der berühmtesten Kriminalfälle des 13. Jahrhunderts: „Ab da bin ich der Geschichte gefolgt um den Vogtei-Streit zwischen Erzbischof Engelbert von Köln und seinen Großneffen Friedrich. Da habe ich den Mythen der Region nachgespürt. Dazu habe ich viele Sauerländer Sagen durchforstet und viel davon in den historischen Plot eingearbeitet, unter anderem die Sage vom Hegenscheid als verfehmten Ort und den Hund von Schwerte.“

Isenberg nahm an mehreren Schreibwerkstätten teil, unter anderem im Literaturhotel Franzosenhohl bei Jürgen Kehrer, dem Autor der „Wilsberg“-Krimis. Heute lebt und arbeitet er bei Stuttgart als Coach und Autor.

Wie die beiden ersten Teile „Das Friedrich-Lied“, spielt auch der dritte Roman in seiner Heimat zwischen Rhein und Ruhr. Die Isenburg in Hattingen ist zentraler Schauplatz seiner historischen Romane, in denen er die Geschichte des Grafen Friedrich von Isenberg erzählt. Sie zog ihn bereits in seiner Kindheit in ihren Bann. 2014 erschien der erste Roman der Isenberg-Trilogie, in der er die Geschichte des Grafen Friedrich von Isenberg und die Ermordung des Erzbischofs Engelbert im Jahr 1225 wie einen Kriminalroman verfasste. Diesen Monat kommt der dritte Band heraus, für ein Nachfolgewerk hat er bereits weiteres Material im Köcher.

Der Autor hat sich nach seinem Betriebswirtschaftsstudium mit der heimischen Geschichte auseinandergesetzt und für seine historischen Romane zehn Jahre recherchiert. Dazu gehörte das Studium wissenschaftlicher Quellen, teilweise in lateinischer Sprache.

„Der Fluch von Cöln“ kommt jetzt im Kölner Emons-Verlag heraus. Vorgeschmack gefällig? Zum Inhalt verrät Henning Isenberg so viel: „Seit Theos Vater, Friedrich, für den Mord am mächtigsten Mann nördlich der Alpen, Erzbischof Engelbert, verantwortlich gemacht wird, versuchen der neue Erzbischof Heinrich von Molenark und Friedrichs Widersacher Ado von der Mark, Friedrichs Sohn Theo zu töten. Ein Wettlauf um Theos Leben beginnt und gleichzeitig tritt Adelheid in Theos Leben.“

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