Tötungsdelikt

SEK-Einsatz in Iserlohn: Dreijährige zur Tatzeit in Wohnung

Der 24-jährige Tatverdächtige wird am Dienstagabend abgeführt.

Der 24-jährige Tatverdächtige wird am Dienstagabend abgeführt.

Foto: Talash Alex

Iserlohn/Hagen.  Nach einem Leichenfund in Hagen ist ein 24-Jähriger dringend tatverdächtig.

Nach der spektakulären Verhaftung eines 24-Jährigen am Dienstagabend durch ein Sondereinsatzkommando an der Langen Straße in Iserlohn hat die Staatsanwaltschaft am Mittwochvormittag weitere Details zu den Hintergründen mitgeteilt. Wie berichtet, wird der Mann verdächtigt, an einem Gewaltverbrechen mit tödlichem Ausgang für eine Frau in deren Wohnung in Hagen beteiligt gewesen zu sein.

Die Hagener Staatsanwaltschaft und Polizei teilten am Mittwoch nun mit, „dass sich die dreieinhalbjährige Tochter der Verstorbenen zur Tatzeit vermutlich in der Wohnung in der Hördenstraße (in Hagen, Anm. d. Red.) aufhielt“. Ob sie unmittelbare Zeugin geworden ist, wird nicht mitgeteilt.

Der 24-Jährige habe anschließend mit dem Mädchen die Örtlichkeit verlassen. Zum Zeitpunkt der Festnahme am Dienstagabend gegen 20.50 Uhr in Iserlohn befand sich das Mädchen im Beisein des 24-Jährigen, der nicht der Kindsvater ist.

Das Kind ist unverletzt und befindet sich in der Obhut des Jugendamtes. Gesucht wurde der 24-Jährige aufgrund eines Auslieferungshaftbefehls. Der Beschuldigte soll noch am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt werden. Weitere Hintergründe zur Tat wurden noch nicht bekanntgegeben.

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