IKZ-Telefonaktion

So legen wir alle den Betrügern das Handwerk!

Michael Hufnagel wartet zusammen mit der Redaktion auf Ihre Fragen zu und „Erfahrungen“ mit Betrugsattacken.

Michael Hufnagel wartet zusammen mit der Redaktion auf Ihre Fragen zu und „Erfahrungen“ mit Betrugsattacken.

Foto: Alexander Barth

Iserlohn.  Enkeltrick und falsche Polizisten? Am Dienstag geben Kripo und Heimatzeitung Antworten.

Wenn es nicht so hinterhältig, perfide und oft überaus nachhaltig folgenschwer für die erschreckten und betrogenen Opfer wäre, könnte man fast von einer „Mode-Erscheinung“ sprechen. Doch das würde all die Enkeltrick-Betrüger, die falschen Polizisten, die sich das Vertrauen insbesondere älterer Menschen erschleichen wollen, der listigen und skrupellosen Internet-Gangster und sonstigen Diebe und Betrüger in einem zu milden Licht erscheinen lassen. Insbesondere ältere Menschen werden zunehmend Ziele und Opfer dieser Täter.

Michael Hufnagel, im Bereich der Kripo im Märkischen Kreis ein Mitglied des Teams für Prävention und Aufklärung, weiß um die Aktualität dieses Problems gerade auch hier und heute. Nicht zuletzt im Polizeibericht finden sich nahezu täglich Meldungen über versuchte Kontaktaufnahmen von falschen Polizisten, die Geschichten über Gefahren und drohende Verbrechen erzählen, um sich selbst zu bereichern. Von zum Glück gescheiterten Betrugsversuchen, aber leider auch von erfolgreichen. „Hier ist weiterhin schnellste und größtmögliche Aufklärungsarbeit erforderlich“, sagt Michael Hufnagel. Allerdings leiden auch seine möglichen Aktivitäten derzeit heftigst unter der Corona-Pandemie. „Ich komme an potenziell Gefährdete in Alten-Einrichtungen, Senioren-Treffpunkten, aber auch in Privat-Haushalte derzeit gar nicht heran.“

Vorsicht: Das ist nicht nur ein Thema für die Senioren!

Aber man macht sich auch falsche Vorstellungen, wenn man glaubt, dass es Betrüger tatsächlich nur auf Senioren abgesehen haben. Es ist sogar inzwischen statistisch belegt, dass ältere Menschen deutlich weniger gefährdet sind als jüngere. Aufgrund ihrer Lebenserfahrung sind sie oft deutlich vorsichtiger und sicherheitsbewusst. Somit sind also Senioren, Angehörige, Freunde, Bekannte und Nachbarn gleichermaßen gefragt, sich über große und kleine Warnzeichen, Risiken und Betrüger-Maschen zu informieren.

Aus diesem Grund bietet die Heimatzeitung zusammen mit Michale Hufnagel folgendes an: Am Dienstag, 9. Juni, wird der Präventions-Experte in der Zeit von 15 Uhr bis 16 Uhr in der unserer Redaktion Ihre Fragen am Telefon beantworten. Wählen Sie 02371/822-222. Wir werden Sie umgehend mit Michael Hufnagel verbinden. Alle Fragen von Anrufern, mit denen Michael Hufnagel nicht persönlich sprechen kann, werden notiert und schriftlich in der Heimatzeitung beantwortet. Sie können Ihre Fragen auch bereits ab sofort per E-Mail an redaktion@ikz-online.de schicken. Auch dafür gibt es die Antworten dann natürlich in der Heimatzeitung.

Aber wir bei der Heimatzeitung können natürlich auch „digital.“ In einem Video wird Michael Hufnagel im Anschluss an die Telefonate die wichtigsten Ergebnisse, Botschaften und Verhaltensregeln im Gespräch mit Chefredakteur Thomas Reunert noch einmal zusammenfassen und kommentieren.

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