IBSV

Trotz Corona wird die Tradition nicht vergessen

Dankbar für die Standing Ovations und die Möglichkeit, ein kleines Konzert zu spielen: der Waldstädter Musikzug.

Dankbar für die Standing Ovations und die Möglichkeit, ein kleines Konzert zu spielen: der Waldstädter Musikzug.

Foto: Michael May / IKZ

Iserlohn.  Die 2. Kompanie des IBSV besuchte jetzt das Altenheim St. Pankratius. Im Gepäck: der Waldstädter Musikzug und Blumen für die Bewohner.

Normalerweise würde die Saison der Schützenfeste aktuell an Fahrt aufnehmen, doch das Coronavirus macht da einen Strich durch die Rechnung. Ganz verzichten wollen aber weder die Schützen, noch die Fans von Kapellenmusik oder gar die Musiker selbst. Und so machte die zweite Kompanie des IBSV gemeinsam mit den „Waldstädtern“ aus der Not eine Tugend und spielte jetzt ein Ständchen für die Bewohner des Altenheimes St. Pankratius.

Normalerweise kommt die Kompanie gemeinsam mit dem IBSV-Spielmannszug vor ihrem Kompanieappell rund um den Himmelfahrtstag in das Altenheim, um die Bewohner mit Musik zu unterhalten. Und auch zum großen Sternenmarsch am Schützenfest selbst wird dort ein Ständchen gespielt, erklärt Kompaniechef Volker Tennie: „Jetzt ist alles anders als sonst.“ Für die Schützen war jedoch klar, dass sie das Ständchen dennoch möglich machen wollen, um den Bewohnern des Altenheims in der schwierigen Corona-Zeit etwas Gutes zu tun. Mit dem Musikverein Iserlohn „Die Waldstädter“ fand sich eine Kapelle, die für ein etwa 30-minütiges Musikprogramm sorgte. Und die kleine Abordnung der Kompanie selbst brachte Blumen mit, die während des kleinen Hofkonzertes unter den Senioren im Haus verteilt wurden.

Blumen, Horrido-Rufe und Standing Ovations

Und das stieß bei Bewohnern und Pflegepersonal sichtlich und hörbar auf Freude und Dankbarkeit: Der Hof wurde stilecht in Weiß und Grün geschmückt und von den Fenstern des Altenheimes schallte es Beifall, Horrido-Rufe gab es und vereinzelt warfen die begeisterten Senioren sogar Blumen für Musiker und Schützen in den Hof. Von den Klängen angelockt kamen auch immer wieder Passanten in den Innenhof des St.-Pankratius-Altenheimes. Pflegedienstleiterin Gabriele Thomas zeigte sich dankbar: „Es ist schön zu sehen, dass man nicht vergessen wird.“

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