Politik

Umbaukosten an Iserlohner Schule werfen Fragen auf

Hermann Noll (Mi.), Alexandra Stepputat (2. v. li.) sowie Claudia Zawada (2. v. re.) erläuterten den SPD-Mitgliedern um Peter Leye (re.) Details zu den Plänen für den Gebäudeumbau.

Hermann Noll (Mi.), Alexandra Stepputat (2. v. li.) sowie Claudia Zawada (2. v. re.) erläuterten den SPD-Mitgliedern um Peter Leye (re.) Details zu den Plänen für den Gebäudeumbau.

Foto: Tim Gelewski

Iserlohn.  Auf SPD-Anfrage fand jetzt eine Begehung der Wiesengrund-Schulgebäude statt.

Die Überraschung war groß bei einigen Mitgliedern des Schulausschusses, als vor einigen Wochen verkündet wurde, dass die geplanten Kosten für notwendige Umbauten an den Wiesengrund-Schulgebäuden, die derzeit auch als Unterkunft der Verwaltung (Kulturbüro, Schulverwaltung und anderes) mitgenutzt werden, 4,3 Millionen Euro kosten sollen. Grund genug für die SPD, Verwaltung und das Kommunales Immobilien-Management (KIM) um eine Begehung zu bitten, bei der Details erklärt werden sollten.

„Die Summe hat uns schon überrascht“, erklärt der SPD-Fraktions- und Schulausschussvorsitzende Peter Leye das Anliegen. Immerhin solle ja im Bestand umgebaut werden. Und zumindest augenscheinlich sei das Gebäude ja in einem guten Zustand.

Mehr Toilettenanlagen trotz weniger Menschen

Alexandra Stepputat als Projektleiterin, Hermann Noll und Bereichsleiterin Claudia Zawada erklärten für KIM die Details. 7700 Quadratmeter Nutzfläche seien überplant worden, erläuterte Noll. Zwei barrierefreie Zugänge, zwei Aufzüge, neun Toilettenanlagen, die erneuert oder neu gebaut werden müssten, Technik, Heizung, Lüftung und Internetleitungen zählte Noll als maßgebliche Kostenfaktoren auf. Nicht Teil der Planung sind OGS-Gebäude, die kleine Turnhalle sowie die Container.

„Warum mehr Toiletten“, wenn doch künftig weniger Menschen hier untergebracht seien, will Leye wissen? Die Erklärung liege in der steigenden Zahl der Einheiten, also der Abteilungen, die nun hier untergebracht sind, erklärt Noll weiter.

So oder so – wie die KIM-Vertreter und auch Schuldezernent Martin Stolte erläutern, werde ohnehin eine beschlussreife Drucksache erst dem „neuen“ Schulausschuss und Rat nach der Kommunalwahl vorgelegt – dann auch mit der von der SPD geforderten umfänglichen Kostenaufstellung. Und auch mit einer Übersicht, aus welchen Töpfen das Ganze finanziert werden soll. Rund ein Jahr soll der Umbau dann dauern, Baustart soll im Sommer 2021 sein.

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