Musik

Bands reisten durch neun Klever Lokale

Lieder die man kennt – „Moodish“ lockte im Cafe Solo offenbar sehr viel weibliches Publikum an.

Lieder die man kennt – „Moodish“ lockte im Cafe Solo offenbar sehr viel weibliches Publikum an.

Foto: Eve

Kleve.  Bei der Nacht der Bands herrschte am Samstag in jedem der neun Lokale eine komplett andere Stimmung.

In manchen der neun Klever Lokale drängten die Gäste dicht in der „Nacht der Bands“. Bei anderen konnten die Musiker das Publikum nicht ziehen. Mit einer Eintrittskarte und wahlweise dem Fahrrad, Auto oder dem Shuttlebus kamen die Zuhörer rund. Im proppevollen Café Solo spielte die Cover-Band „moodish“ Klassiker von Robbie Williams bis Queen.

„Einen solchen Abend braucht die Stadt Kleve einfach. Sind wir ehrlich: So viel Trubel gibt es hier gerade abends nicht“, sagt die Studentin Marleen Gerritsen. Am Samstag herrschte „in jedem Lokal eine komplett andere Stimmung.“

Das musikalische Angebot legte den Schwerpunkt auf Party-Music und den kosteten leider manche Bands auch mit allzu viel Playback hinter zwei Live-Instrumentalisten aus, aber doch war auch viel Handgemachtes dabei. Blues, Oldies, Schlager, Hardrock – die meisten Bands verließen sich auf die Wirkung von Evergreens.

„Auf der kleinsten Bühne

ist Platz, das beweist die Nacht der Bands. Da man so nah an den Menschen dran ist, kann man sie sofort mitnehmen,“ sagt Sänger Rob Collins der Rockcover-Band „Kite“ aus Düsseldorf. Die trat schon mehrfach bei solchen Agentur-vermittelten Band-Rundreisen auf.

Erstmals waren „Living room“ aus Hamm dabei, überzeugten ein relativ kleines Publikum im etwas abgelegenen Casa Cleve. Dirk Ortwein freute sich über ein „brechend volles“ Samocca mit „Lucky Lumatics“ aus Dinslaken mit Rock’n’Roll der 50er.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben