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Bundespolizei überwachte mit Hubschraubern Grenze bei Goch

Symbolfoto: Hier ist ein Hubschrauber der Bundespolizei im Einsatz.

Symbolfoto: Hier ist ein Hubschrauber der Bundespolizei im Einsatz.

Foto: Bundespolizei

Kreis Kleve.  Der gesamte Grenzabschnitt der Bundespolizeiinspektion Kleve wurde kurzfristig und gezielt überwacht.

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Mit Unterstützung von mobilen Einsatzkräften der Bundespolizei aus Essen wurde am Mittwoch, 12. Juni, der gesamte Grenzabschnitt der Bundespolizeiinspektion Kleve kurzfristig und gezielt überwacht. Damit stellte die Bundespolizei ihre Schlagkraft am Niederrhein unter Beweis. Mit zwei Hubschraubern EC155, das sind leichte Transporthubschrauber, wurden mobile Einsatzkräfte binnen weniger Minuten an Grenzübergangsstellen in der Region bei laufenden Triebwerken abgesetzt.

Hubschrauber brachte Team nach Goch

Der erste Hubschrauber brachte ein Team von mehreren Einsatzkräften vom Standort Essen in den Mönchengladbacher Raum und bediente eine Kontrollstelle auf der A 52. Der zweite Hubschrauber machte das gleiche mit einem Team am ehemaligen Grenzübergang Goch-Autobahn auf der A 57, wo ebenfalls eine Kontrollstelle eingerichtet wurde. Später wurden die Einsatzkräfte zu weiteren Kontrollorten auf der B 54 in Gronau, L 602 Bocholt-Hemden und L 558 Oeding geflogen, um dort vor Ort Kontrollen durchzuführen.

Gegen grenzüberschreitende Kriminalität

Eine effektive Kriminalitätsbekämpfung gegenüber den verschiedenen Formen der grenzüberschreitenden Kriminalität wollten die Fahndungsbeamten so unter Beweis stellen. Damit sollen auch der Fahndungsdruck im grenznahen Raum erhöht und zudem das subjektive Sicherheitsempfinden der Bevölkerung gestärkt werden.

Die Hubschrauber stehen für weitere Aktionen jederzeit bereit. Damit ist die Bundespolizei in der Lage, jeden Brennpunkt in kürzester Zeit schlagartig zu erreichen, um auf aktuelle Lageentwicklungen reagieren zu können und Einsatzmaßnahmen der Polizei für Straftäter unberechenbar zu machen.

80 deutsche Kollegen und zwei niederländische

Neben Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz und Betäubungsmittelgesetz konnte noch eine mit Haftbefehl gesuchte Person festgenommen werden. Weiterhin wurde eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz gefertigt.

An der Einsatzmaßnahme waren 80 Kräfte der Bundespolizei, sowie zwei Beamte der niederländischen königlichen Marechaussee beteiligt. Insgesamt wurden 191 Fahrzeuge und 338 Personen kontrolliert.

282 Kilometer Binnengrenze und 100 km Wege über die Grenze

Die örtliche Zuständigkeit der Bundespolizeiinspektion in Kleve erstreckt sich im Bundesland Nordrhein-Westfalen auf die Landkreise Kleve, Borken, Viersen und Wesel in den Regierungsbezirken Münster und Düsseldorf. Im grenzpolizeilichen Aufgabenbereich ist die Bundespolizeiinspektion Kleve für 282 Kilometer Binnengrenze zu den Niederlanden mit 100 befahrbaren grenzüberschreitenden Wegen (Kreis-, Landes- und Bundesstraßen sowie fünf Bundesautobahnen) und der internationalen Wasserstraße Rhein zuständig. Zudem erfolgt die binnen- und außengrenzpolizeiliche Aufgabenwahrnehmung seit dem 1. Mai 2005 am Flughafen Niederrhein / Airport Weeze.

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