Sommerevent

Fröhlicher Auftakt für die Sandstadt Kalkar

Der vierjährige Tiard vergnügt sich auf der großen Sandfläche auf dem Kalkarer Marktplatz.

Der vierjährige Tiard vergnügt sich auf der großen Sandfläche auf dem Kalkarer Marktplatz.

Foto: Markus van Offern

Kalkar.   Auftakt für den „Sommer in der Stadt“: Am Wochenende war die Kalkarer Sandstadt ein Grund mehr den historischen Stadtkern zu besuchen.

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Viele Kalkarer haben sich darauf gefreut, und Nachbarn, zumal solche, die mit dem Fahrrad anreisen können, ebenso: Seit dem Wochenende heißt es wieder „Sommer in der Stadt“, und das bedeutet, dass vor dem Rathaus eine große Sandfläche angelegt wurde. Die macht fast alles möglich, was Menschen bei gutem Wetter mit Strand in Verbindung bringen: im Sonnenstuhl relaxen, einen kühlen Drink schlürfen, einen leckeren Snack genießen und den Kindern beim Spielen zusehen.

Sogar Planschen auf dem Marktplatz ist möglich

Sogar Planschen ist möglich, denn es ist wie in den Vorjahren wieder ein Whirlpool aufgestellt. Für Meeresrauschen reicht’s nicht ganz, für eine erfrischende Brise durchaus: Das Bohrunternehmen van Dornick hat einen hohen Mast aufgestellt, aus dem auf Knopfdruck Sprühnebel entweicht. Der kühlt die manchmal vielleicht zu heiße Luft ein wenig ab und kann abends auch noch in spannendes Licht getaucht werden. „Ein toller Hingucker; manche Kinder versuchen sogar, die farbigen Wolken zu fangen“, erzählt Eventmanager Steffen Bettray.

Am ersten Wochenende gab es einen Lounge-Abend

Am ersten Wochenende der gut vierwöchigen Veranstaltung gab es zunächst einen Lounge-Abend und am Samstag den „Tag der offenen Gesellschaft“. Chöre belebten die Strandbühne, und dazu schmeckte den Besuchern ein schöner Cocktail und mitgebrachtes Essen. Denn der deutschland-weit ausgerufene Tag der offenen Gesellschaft will Vielfalt, Offenheit und Toleranz fördern, was unter anderem damit zu tun hat, Menschen jeglicher Herkunft zueinander zu bringen. Deshalb organisierte in Kalkar Jessica Vogler, die Ehrenamtskoordinatorin der Flüchtlingshilfe, die Veranstaltung. „Nur an diesem Tag ist es möglich, selbst Mitgebrachtes an den Tischen zu verzehren“, erklärte sie. Und Peter Kersten, der die Event-Gastronomie betreibt, findet das völlig in Ordnung. Zumal er selbst beste Erfahrungen mit Flüchtlingen gemacht hat: „Ich habe in Majid Rabat Savpaushi einen wertvollen Mitarbeiter gefunden, seine frau Sara Seyfizadeh und der Sohn Mani helfen ebenfalls mit“, berichtet er.

Das Strandrestaurant bietet Speisen und Getränke an

Die drei Iraner haben sichtlich Spaß an der Aufgabe, hinter der Theke zu wirken und die Gäste zu bewirten. Seit Sonntag bietet das Strandrestaurant mittwochs bis samstags von 17 bis 22 Uhr Speisen und Getränke, sonntags von 14 bis 22 Uhr, montags und dienstags ist es geschlossen. Die anderen Wirte am Markt haben mit dem zusätzlichen Anbieter kein Problem – deren Terrassen sind bei angenehmem Wetter ohnehin immer gut gefüllt. Die Sandstadt ist einfach nur ein Grund mehr, in Kalkars Mitte zu kommen und es sich auf dem Marktplatz gut gehen zu lassen. Der Werbering Kalkar aktiv und die Stadt haben mit den Event-Profis wieder jede Menge Programm für die Fläche vor dem historischen Rathaus entwickelt.

Highlights sind unter anderem Beachfußball und die Big Band der Bundeswehr

Highlights der kommenden Wochen werden unter anderem das Beachfußball-Turnier und der Auftritt der Big Band der Bundeswehr sein. 40 Jahre Swing, Rock und Pop in Uniform, das präsentieren 40 Profi-Musiker am Dienstag, 9. Juli. Und zum Abschluss gibt’s am Sonntag, 14. Juli, die „Goldgräberstimmung“, eine Schatzsuche für Kleine und Große im Sand. Der darf am Ende für den privaten Gebrauch mit nach Hause genommen werden. Für den Sandkasten, das Kleintiergehege, zum neu Verfüllen des Pflasters der Garagenzufahrt. Aber bis dahin ist es noch viel Zeit zum Genießen.

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