Unwetter

Gewitterfront brachte im Kreis Kleve bis zu 116 Liter Regen

Symbolbild. Eine Gewitterfront brachte auch in Teilen des Kreises Kleve erhebliche Mengen an Regen mit.

Symbolbild. Eine Gewitterfront brachte auch in Teilen des Kreises Kleve erhebliche Mengen an Regen mit.

Kreis Kleve/Bedburg-Hau.   Unwetterartige Regenfälle haben am Dienstagabend in Bedburg-Hau zahlreiche Keller überflutet. Die Feuerwehr war im Großeinsatz.

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Keller überflutet, Bäume umgestürzt: Die Feuerwehr in Bedburg-Hau hatte am frühen Dienstagabend viel Arbeit. Eine Gewitterfront brachte extreme Regenmengen zu Boden.

"In Teilen im Kreis Kleve wurden bis zu 116 Liter Regen pro Quadratmeter gemessen", hieß es am Mittwoch beim Deutschen Wetterdienst in Essen. Zum Vergleich: das entspricht der Menge einer halben Badewanne. In Kleve selbst seien 82 Liter Regen gemessen worden. Detail-Auswertungen von Regenradarbildern stünden noch aus, sagte ein Sprecher auf Anfrage.

Straße überflutet, Blitz schlug in Haus ein

Die Feuerwehr in Bedburg-Hau hatte am Abend viel zu tun: Insgesamt 74 Feuerwehrkräften waren bis gegen 21 Uhr im Einsatz. Mehrere überflutete Keller wurden im Ortsgebiet gemeldet. Im Ortsteil Hau schlug ein Blitz in ein Haus ein und beschädigte die Elektroinstallation des Gebäudes. Die Feuerwehr kontrollierte mit Wärmebildkamera, um einen Brandausbruch auszuschließen, teilte ein Sprecher am Mittwoch mit.

Die meisten Meldungen zu überfluteten Kellern kamen aus dem Ortsteil Schneppenbaum. AM Honigsberg, dem Heideweg und am Föhrenbacheck in Schneppenbaum musste die Feuerwehr Wasser abpumpen. "Im Kreuzungsbereich des Johann-van-Aken-Rings kam es zu einer Überflutung der Straße. Hier mussten die Abflüsse von den Einsatzkräften wieder frei gemacht werden". Zudem gab es zwei Einsätze wegen umgestürzte Bäumen auf der Dr.-Engels-Straße und auf der Triftstraße in Hau, teilte die Feuerwehr mit.

Laut DWD sei an diesem Mittwoch am Niederrhein mit keinen weiteren Gewittern zu rechnen: "Heute ist es bei uns ruhig", sagte ein Sprecher. Unwetterwarnungen aber gebe es für Teile Niedersachsens, hieß es. Mit Gewittern und Starkregen sei bei uns wieder ab Donnerstag und am Freitag zu rechnen. (dae)

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