Courage 2019

Kreis Kleve bedauert die Wasserversorgung beim Courage 2019

8000 Zuschauer kamen zum Couragefestival. Die Wasserversorgung sei bei der Hitze nicht gut gewesen.

8000 Zuschauer kamen zum Couragefestival. Die Wasserversorgung sei bei der Hitze nicht gut gewesen.

Foto: Andreas Gebbink / NRZ

Bedburg-Hau.  Beim Courage-Festival gab es bei brütender Hitze lange Schlangen vor den Getränkeständen. Kreis: Im nächsten Jahr müsse sich etwas ändern.

In den vergangenen Tagen hat es mehrere Beschwerden beim Kreis Kleve gegeben, über eine mangelhafte Wasserversorgung während des Courage-Festivals. Dies bestätigte der Kreis Kleve auf NRZ-Nachfrage. So musste man an den Getränkeständen extrem lange anstehen und auch am frühen Abend sei das Wasser für kurze Zeit sogar gänzlich ausverkauft gewesen. In diesem Jahr war es währende des Festivals extrem heiß. Die Sonne schien ununterbrochen auf das Gelände. Vor der Bühne gab es kaum Schattenplätze.

„Es muss sich etwas ändern“

Der Kreis Kleve teilte am Freitag auf Anfrage mit, dass man die Situation auch selbst so erlebt habe. Und man die Situation ausdrücklich bedaure. Man habe bereits Kontakt mit dem Caterer aufgenommen und darüber gesprochen: „Im nächsten Jahr muss sich auf jeden Fall etwas ändern“, heißt es aus der Kreisverwaltung. Auch denke man darüber nach, zusätzliche Wasserstellen einzurichten.

Der Caterer selbst wollte am Freitag noch nichts dazu sagen, sondern erst ein Abstimmungsgespräch mit dem Kreis Kleve führen. Man werde sich dann in der nächsten Woche dazu abgestimmt äußern.

Auch über die Preisgestaltung der Getränke ärgerten sich viele Besucher. Einen 0,4 Liter-Becher Wasser für drei Euro zu verkaufen, sei für ein Jugendfestival zu teuer. Es sei nicht in Ordnung, wenn man Kinder und Jugendliche horrende Gewinnmargen bezahlen lasse.

Beim Parookaville in Weeze geht man hingegen andere Wege. Die Festivalgäste konnten hier im vergangenen Jahr kostenlos Trinkwasser an mehreren Stellen zapfen.

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