Stadtgestaltung

Offene Klever wollen keine Schottergärten mehr

Stein- und Splittbeete werden immer beliebter. Viele Gartenbesitzer mögen es pflegeleicht.

Stein- und Splittbeete werden immer beliebter. Viele Gartenbesitzer mögen es pflegeleicht.

Foto: AG / NRZ

Kleve.  Die Klever Bürgervereinigung möchte Splittbeete in Neubaugebieten untersagen und regt auch den Rückbau von Schottergärten an.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die Offenen Klever regen jetzt an, bei der Planung von Neubaugebieten darauf zu achten, dass bei der textlichen und gegebenenfalls zeichnerischen Festsetzung im Bebauungsplan keine weiteren Schottergärten mehr in Kleve entstehen. Sollte dies aus rechtlichen Gründen nicht möglich sein, soll die Stadt prüfen, ob man über einen Erlass von örtlichen Bauvorschriften eingreifen kann.

Die Stadt sollte schärfer durchgreifen

Aus Sicht der „Offenen Klever“ gibt es kein Regelungsdefizit, sondern ein Defizit in der Einhaltung klarer Bestimmung. Dies sollte in Absprache mit im Wohnungsbau in Kleve engagierten Unternehmen geschehen. Bei städtischen Bauvorhaben sollte die Stadt mit gutem Beispiel vorangehen und bei der Gestaltung der Außenanlagen auf die Anlage von Schotter- und Kiesbeete verzichten. Die Stadt könnte durch eine Aufklärungskampagne über die ökologischen Vorteile naturnah gestalteter Vorgärten der weiteren Anlage von Schottergärten entgegenwirken.

Schottergärten sich für die Offenen Klever eine negative Entwicklung

Zur Begründung weisen die „Offen Klever“ darauf hin, dass auch in Kleve immer mehr „Schottergärten“ angelegt werden: sowohl in den innerstädtischen Quartieren als auch in den Neubaugebieten und in den teilweise dörflich geprägten Klever Ortsteilen.

Mit ihrem Antrag möchten die „Offenen Klever“ bewirken, dass sich Rat und Stadtverwaltung dieser negativen Entwicklung gemeinsam entgegenstellen. Eine größere Versiegelung von Flächen in den Städten führe nämlich auch zu höheren Temperaturen. Zehn Prozent mehr Grünflächen könnten die Sommertemperatur in den Städten um bis zu drei Grad senken. In Zukunft könnte die Stadt den Rückbau von Schottergärten auf privaten Grundstücken anregen und auch finanziell unterstützen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben