Umwelt

Wie wappnet sich der Kreis Kleve gegen Starkregen?

Sehr starke Regenfälle mit Straßenüberflutungen wird es wohl in Zukunft häufiger geben.

Sehr starke Regenfälle mit Straßenüberflutungen wird es wohl in Zukunft häufiger geben.

Foto: Michael Korte / FUNKE Foto Services

Kreis Kleve.   Die SPD-Fraktion im Kreistag Kleve kümmert sich in einem Antrag um den Schutz vor Starkregenereignissen. Was wurde bislang im Kreis unternommen?

Welche Vorsorge trifft der Kreis Kleve zum Schutz vor Starkregenereignissen? Diese Frage stellt jetzt die SPD-Kreistagsfraktion Landrat Wolfgang Spreen. „Starkregenereignisse nehmen in den letzten Jahren zu und verursachen zum Teil katastrophale Schäden. Bürgerinnen und Bürger sowie Kommunen sind sensibilisiert. Neue Daten zeigen, dass Starkregenereignisse von kurzer Dauer und hoher Intensität in Teilen von Nordrhein-Westfalen offenbar häufiger auftreten als in anderen Bundesländern. Starkregenereignisse können dann vom Boden, von Gräben und Flüssen, Kanälen und Anlagen nicht aufgenommen werden und überfluten Straßen, Keller und Einrichtungen. Privatpersonen und andere werden von den plötzlichen Wassermengen überrascht“, weiß Jürgen Franken, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion Kleve.

Welche Vorkehrungen wurden getroffen?

Die SPD-Fraktion möchte nun wissen, welche Vorkehrungen von Seiten des Kreises Kleve oder den Kommunen bisher getroffen wurden. Die Sozialdemokraten wollen wissen, ob es „Überflutungsnachweise“ beziehungsweise Gefährdungsanalysen und -karten von betroffenen Gebieten und Objekten gibt. Darüber hinaus interessiert sie, ob es ein abgestimmtes Regenwassermanagement und Objektschutzmaßnahmen oder Anpassungen des Entwässerungssystems sowie Informationen und Beratung für Betroffene im Kreis Kleve gibt.

Stadt erarbeitet eine Drucksache

Die Stadt Kleve erarbeitet eine Drucksache zu diesem Thema. Unter anderem sieht die EU vor, dass Niederschlagswasser auf Straßen, die täglich von mehr als 2000 Kraftfahrzeugen genutzt werden, auch gesondert gefiltert wird. Entsprechende Wasserauffangmöglichkeiten müssen geschaffen werden. Das Konzept wird am 12. Juni vorgestellt.

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