Spendenaktion

Altenhundemer Schützen wollen neuen Biergarten

Der provisorische Biergarten

Foto: privat

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Altenhundem.  Tradition aus den 60er Jahren soll mit Spendenaktion wieder aufleben

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Eine Tradition soll wieder aufleben. In den 60er und 70er Jahren gab es während des Altenhundemer Schützenfestes im Appelhof von Gastronom Bubi Cordes einen Biergarten. Er war insbesondere Treffpunkt für die Schützen und Gäste mit Familien.

Der Schützenverein Altenhundem hat sich entschlossen, die Tradition des Biergartens wieder aufleben zu lassen und dazu in den letzten drei Jahren testweise einen mobilen Biergarten vor der Volksbankarena Sauerlandhalle installiert.

Zusätzliche Attraktivität

„Der Biergarten wurde insbesondere bei gutem Wetter sehr gut angenommen. Aber auf die Dauer war der ständige Umbau mit viel Arbeit verbunden und erforderte erhebliche Anstrengungen. Deshalb haben wir uns entschlossen, eine Dauereinrichtung daraus zu machen“, erklärte Kurt Kremer vom Projektteam Biergarten des Schützenvereins Altenhundem bei einem Pressetermin.

Der Schützenverein möchte diesen Biergarten professionell und dauerhaft mit der entsprechenden Abgrenzung zum Parkplatz und ausgerüstet mit der notwendigen Infrastruktur neu erstellen. Kremer: „Mit dem Biergarten wird das Schützenfest um eine weitere nette Attraktion erweitert und bietet zudem eine zusätzliche Alternative, sich mit Bekannten und Freunden auch außerhalb des Hallengeschehens zu treffen.“

Zudem werde eine optimale Fläche geschaffen, auf der Königsklubs, Corporalschaften, Jungschützen und natürlich auch andere gemeinnützige Vereine kleine Sommerfeste feiern könnten.

Die Planungen wurden auf der Jahreshauptversammlung des Schützenvereins vorgestellt. „Es gab ausschließlich positive Rückmeldungen“, sagte Kurt Kremer.

Bleibt die Frage der Finanzierung. In einer zehnwöchigen Finanzierungsphase sollen Teilnehmer bzw. Unterstützer aktiviert und Spenden einsammelt werden. Am 1. April ist Kampagnenende. Dann soll der Biergarten teils in Eigenleistung bis zum 30. Juni gebaut und beim Schützenfest am 7. Juli eingeweiht werden.

Volksbank stockt auf

Der Clou: Für jeden Unterstützer, der mindestens zehn Euro spendet, legt die Volksbank Bigge-Lenne zehn Euro oben drauf. Die Mindestsumme beträgt 7 500 Euro.

„Wir benötigen aber einen fünfstelligen Betrag. Wir sind daher auf möglichst großzügige Spenden angewiesen. Das Problem ist: Wenn die Summe bis zum 31. März nicht erreicht ist, schickt die Volksbank die Spenden an die Spender zurück und das Projekt ist gestorben. Wir brauchen das Geld aus Vermietung und Bewirtschaftung dringend für anstehende Reparaturen an der Halle“, sagte Jochen Dolle, zweiter Schriftführer des Schützenvereins und ebenfalls Mitglied des Projektteams Biergarten. Dem gehören auch noch Martin Schneider, Wolfgang Köster und Philipp Schneider an.

Bürgermeister begeistert

Lennestadts Bürgermeister Stefan Hundt ist vom geplanten Bau und der Art und Weise der Finanzierung des Biergartens begeistert. „Das Projekt gehört in eine Reihe positiver Initiativen des Schützenvereins und ist ein Zeichen für die klasse Gemeinschaft. Das Projekt ist ein Gewinn für alle: Für die Feste, die Halle und den Platz selbst.“

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