Politik

Armin Laschet in Olpe: Politik für Stadt und ländlichen Raum

Der NRW-Ministerpräsident Armin Laschet sprach vor rund 200 Deligierten in der Stadthalle in Olpe.

Der NRW-Ministerpräsident Armin Laschet sprach vor rund 200 Deligierten in der Stadthalle in Olpe.

Foto: Verena Hallermann / WP

Olpe.  Der NRW-Ministerpräsident Armin Laschet betonte bei seinem Besuch in Olpe, dass die Politik nicht nur auf die Städte achten darf.

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Anlässlich der Landkreisversammlung des Landkreistages Nordrhein-Westfalen war der NRW-Ministerpräsident Armin Laschet am Mittwoch in der Stadthalle in Olpe zu Gast. Vor den Delegierten der Mitgliederversammlung sprach er über die großen bundespolitischen Themen, wie Klimaschutz, Energiewende und Digitalisierung. Sein Appell: „Vieles , was wir diskutieren, ist oft von einer städtischen Sicht geprägt“, so Laschet. „Doch oft beinhaltet das keine Antworten für den ländlichen Raum.“ Er betonte die Bedeutung der kommunalen Selbstverwaltung als bewährtes Konzept, um Macht zu dezentralisieren. Er sprach von einer notwendigen Entbürokratisierung in den Verwaltungen im Zuge der Digitalisierung, hob die Bedeutung einer weltoffenen Handelspolitik hervor, lobte den Kreis Olpe als einen der wirtschaftsstärksten Kreise in Deutschland.

Breitbandausbau im Kreis Olpe

Dem schloss sich auch Landrat Frank Beckehoff in seinem Grußwort an. Er betonte die Vielfältigkeit des Kreises, die lebens- und liebenswerte Anziehungskraft für Arbeitnehmer, die Heimat für zahlreiche Familienunternehmen. Ein Wirtschafts- und Industriestandort mit einer geringen Arbeitslosenquote. „Die Digitalisierung steht im Mittelpunkt der regionalen Entwicklung“, sagte Beckehoff und fügte hinzu, dass der Breitbandausbau 2019 deutlich vorangetrieben wird, 10.000 Haushalte, Schulen und Gewerbegebiete mit schnellem Internet versorgt werden. „Der Kreis arbeitet hier Hand in Hand mit den Städten und Gemeinden“, so Beckehoff.

Vor Ort waren mehr als 200 Delegierte aus den 31 Kreisen in NRW, den Landschaftsverbänden Rheinland und Westfalen-Lippe sowie dem Regionalverbund Ruhr.

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