Bürgerhaus

Attendorn: 5,3 Millionen für den Alten Bahnhof

So ähnlich könnte der Attendorner Bahnhof nach dem Umbau in ein Bürgerhaus aussehen.

Foto: Gunnar Steinbach

So ähnlich könnte der Attendorner Bahnhof nach dem Umbau in ein Bürgerhaus aussehen.

Attendorn.   Die Verwaltung hat ihre Pläne für den Umbau des Bahnhofs in ein Jugendzentrum und Bürgerhaus vorgestellt.

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Zwar war die gestrige Präsentation der Planungen für den alten Bahnhof im Bauausschuss „nur ein Zwischenergebnis“, wie Bürgermeister Christian Pospischil zu Beginn sagte, aber ein Zwischenergebnis mit großem Erkenntnisgewinn. Der kam aber erst am Ende, als Ludger Gabriel die jetzt ausgerechneten Kosten für den Umbau präsentierte: 5,3 Millionen Euro wird die Stadt investieren müssen, wenn die gestern vorgestellte Pläne umgesetzt werden sollen. „Eine Summe“, gestand Bürgermeister Pospischil ein, „nach der man erstmal Luft holen muss.“

Wie im März 2017 vom Rat beschlossen, sammelte die Verwaltung zunächst sämtliche Wünsche, die an das kombinierte Jugendzentrum, Bürgerhaus und Gastronomie bestehen, ein.

Ergebnis: Der von der Straße aus gesehene rechte Gebäudeteil (Gastronomie) wird erhalten bleiben, der mittlere wird abgerissen und durch einen verglasten und damit transparenten Neubau ersetzt. Hier soll das Veranstaltungszentrum Platz finden. Parterre ein kleiner Saal (zehn mal zwölf Meter) mit einer Bühne und einem Foyer. Im Obergeschoss einer Galerie, von der aus die Bühne ebenfalls einsehbar ist. Außen ein Laubengang auf der Seite der Bahnlinie, der Rauchern einen geschützten Bereich bietet. Über der Gaststätte, werden Büros und WC Platz finden, die dort bisher untergebrachte Wohnung entfällt. Im Untergeschoss Toiletten, Stuhllager und Technik.

Musikraum im Keller

Im linken Neubau wird im Parterre wie im Obergeschoss das Jugendcafé seinen Platz haben, Parterre noch eine Küche, im Obergeschoss zusätzliche Gruppenräume. Im Dachgeschoss ebenfalls Gruppenräume und Büros. Im Untergeschoss des Jugendzentrums befinden sich Musikraum, Abstellräume und Technik.

Die Mitglieder des Bauausschusses hatten gestern Abend erkennbare Schwierigkeiten mit der so nicht erwarteten Investitionshöhe. Zur Linderung der Schmerzen konnte Ludger Gabriel aber darauf hinweisen, dass es Fördermöglichkeiten für die nicht kommerziell genutzten Räume gibt. Wie realistisch diese Hoffnung ist, musste er allerdings offen lassen.

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