Eröffnung

Attendorn: Fußgängerzone Kölner Straße eröffnet

Mit einem Glas Sekt und vielen Gästen stößt Bürgermeister Christian Pospischil (vorne Mitte) bei der Einweihungsfeier auf die neugestaltete Kölner Straße an.

Mit einem Glas Sekt und vielen Gästen stößt Bürgermeister Christian Pospischil (vorne Mitte) bei der Einweihungsfeier auf die neugestaltete Kölner Straße an.

Foto: Foto: Martin Droste

Attendorn.  Ein weiteres Puzzle-Stück für das neue Innenstadtkonzept in Attendorn ist gesetzt.: die Fußgängerzone in der Kölner Straße.

Auch ein Landrat kann nicht alles wissen. Als der in Attendorn wohnende Frank Beckehoff am Samstagmorgen privat in der Innenstadt unterwegs war, staunte er nicht schlecht über die vielen Menschen in der Kölner Straße. Bürgermeister Christian Pospischil klärte den in Olpe residierenden Landrat schnell auf: An diesem Morgen wurde die neugestaltete Fußgängerzone in der Kölner Straße offiziell eröffnet, ein weiteres Puzzlestück im Gesamtwerk „Innenstadt-Entwicklungskonzept“.

Anders als ihre Kollegen in der Ennester und Niedersten Straße hatten die Einzelhändler und Gastronomen in der Kölner Straße Glück, dass es bei den Bauarbeiten keine unliebsamen Überraschungen im Untergrund und dadurch bedingte Verzögerungen gab. „Das hat sehr gut geklappt“, bedankte sich Pospischil bei der Firma Spies Straßen- und Tiefbau aus Drolshagen.

Geduld der Geschäftsleute

Attendorns Bürgermeister lobte aber auch „die Geduld“ der betroffenen Geschäftsleute. „Ich weiß, dass es heikel ist, so eine Einkaufsstraße komplett umzubauen.“ Für Christian Pospischil hat sich die barrierefreie Neugestaltung des „ersten Stücks der Fußgängerzone“ mit einer neuen Oberfläche, Spielmöglichkeiten und Sitzgelegenheiten gelohnt. Noch im Herbst wird der Umbau von Kloster- und Rathausvorplatz in Angriff genommen. Danach sind der Markt- und der Kirchplatz an der Reihe. Bis zum Stadtjubiläum 2022 soll alles fertig sein. Bis dahin erhofft sich nicht nur der Bürgermeister „sehr viel mehr Aufenthaltsqualität und Herausarbeitung der Stadthistorie“.„Das hat hervorragend geklappt. Wenn Probleme aufgetreten sind, haben wir das sofort abgesprochen“, lobte auch Bäckermeister Ralf „Nelli“ König von Königs Brotkorb die Zusammenarbeit mit der Firma Spies.

Keine Umsatzeinbuße

„Kleinigkeiten haben wir schnell geklärt“, sagte Rainer Eiden, Geschäftsführer der Atta-Drogerie - nach dem Wäschehaus Brake das zweitälteste Geschäft in diesem Bereich. Eiden freute sich auch darüber, dass es während der Umbauarbeiten keine Umsatzeinbußen in seinem Haus gegeben hat.

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