Technologie

Attendorn: Gedia Automotive plant neues Werk in den USA

v.l.n.r. Dipl.-Kfm. Markus Schaumburg (Geschäftsführer der GEDIA Automotive Gruppe), Dr. Matthias Heider (CDU Bundestagsabgeordneter) u. Sebastian Ohm (CDU-Stadtverbandsvorsitzender Attendorn) am Eingang der GEDIA Automotive Gruppe in Attendorn.

v.l.n.r. Dipl.-Kfm. Markus Schaumburg (Geschäftsführer der GEDIA Automotive Gruppe), Dr. Matthias Heider (CDU Bundestagsabgeordneter) u. Sebastian Ohm (CDU-Stadtverbandsvorsitzender Attendorn) am Eingang der GEDIA Automotive Gruppe in Attendorn.

Foto: Privat

Attendorn.  Die Automotive Gruppe stellt sich international breiter auf. Das Problem sind allerdings die Reisebeschränkungen.

Matthias Heider, CDU-Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender der Parlamentariergruppe USA, hat kürzlich zusammen mit dem CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Sebastian Ohm die Gedia Automotive Gruppe am Hauptstandort Attendorn besucht. Anlass des Besuches waren aktuelle politische und wirtschaftliche Themen im Rahmen des Konjunkturpaketes sowie die US-Reisebeschränkungen.

Die Gedia-Temper-Box-Technologie fand sofort das Interesse der Politiker. Geplant ist der serienmäßige Einsatz der Gedia-Technologie am neuen Attendorner Standort Askay II sowie im projektierten Südstaaten-Werk in den USA. Dies und die daraus resultierenden Fragen zur Internationalisierung der Gedia Gruppe, interessierten den stellvertretenden Vorsitzenden des Ausschusses für Wirtschaft und Energie des Bundestages, Matthias Heider, sehr.

Das geplante Werk in den Südstaaten soll unter anderem Teile eines Elektrofahrzeugs für einen deutschen Premiumhersteller produzieren. Die Bauteile mit der Gedia-Technologie werden sowohl in Deutschland als auch in den USA hergestellt. Die technologische Entwicklung und das Projektmanagement werden am Hauptstandort Attendorn ausgeführt. „Internationalisierung bei Gedia bedeutet immer Sicherung der lokalen Arbeitsplätze und Technologieausweitung“, so Markus Schaumburg, Geschäftsführer der Gedia Automotive Gruppe.

Stärkung der deutsch-amerikanischen Beziehungen

In seiner Rolle als Vorsitzender der Parlamentariergruppe USA setzt sich Matthias Heider für die Stärkung der deutsch-amerikanischen Beziehungen ein. Insbesondere in der schwierigen Zeit der Corona-Pandemie

müsse die Zusammenarbeit der beiden Staaten gefördert werden. Mehrere deutsche Unternehmen traten an ihn heran, da die neuen Reisebeschränkungen der US-Regierung Prozesse und Produktion in den USA dramatisch einschränken. Die Durchführung von Spezialarbeiten durch europäische Fachkräfte in den USA sei dadurch mehr als erschwert.

Auch Gedia sei von den derzeitigen Reisebeschränkungen betroffen. Aus diesem Grund hat sich der Geschäftsführer der Gedia Automotive Gruppe, Helmut Hinkel, an den Bundestagsabgeordneten gewandt.

In einem Gespräch mit der US-Gesandten Robin S. Quinville, forderte Matthias Heider eine Aufhebung oder Verbesserung der US-Visabeschränkungen für Arbeitskräfte. Er informierte Gedia ausführlich über seine laufenden Bemühungen. „Die Geschäftsleitung von Gedia wünscht ihm allen Erfolg, um die derzeitigen Aktivitäten im Werk Michigan und im geplanten Südstaaten-Werk erfolgreich fortsetzen zu können“, heißt es.

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