Blaulicht

Wohnungsbrand in Attendorn: Feuer auf Matratze ausgebrochen

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Von der Drehleiter aus bekämpft die Feuerwehr die Flammen. Bei dem Feuer entstand ein großer Sachschaden. 

Von der Drehleiter aus bekämpft die Feuerwehr die Flammen. Bei dem Feuer entstand ein großer Sachschaden. 

Foto: Kai Osthoff / WP

Attendorn.  Nächster Großeinsatz für die Feuerwehr Attendorn: Eine Wohnung in der Innenstadt brannte völlig aus, der Bewohner wurde schwer verletzt.

Bei einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in Attendorn ist in der Nacht zu Mittwoch ein Mann schwer verletzt worden. Er erlitt Brandverletzungen und wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vom Regelrettungsdienst ins Olper Krankenhaus gefahren.

Um 0 Uhr waren die Einsatzkräfte der Feuerwehr Attendorn und Ennest mit dem Alarmstichwort „Wohnungsbrand mit Menschenleben in Gefahr“ in die Kölner Straße alarmiert worden. Beim Eintreffen stand eine Wohnung im ersten Obergeschoss im Vollbrand. Flammen schlugen aus dem Fenster und griffen im Verlauf auch auf den Dachstuhl über. Personen waren zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Gebäude, erklärte Feuerwehr-Pressesprecher Christian Schnatz an der Einsatzstelle.

50 Einsatzkräfte vor Ort

Mit einem Innenangriff und über die Drehleiter wurde die brennende Wohnung gelöscht. Der Einsatz war um 2.30 Uhr beendet.

Ausgebrochen war das Feuer offenbar auf der Matratze des 36-jährigen Bewohners. Die Flammen breiteten sich daraufhin zunächst auf das übrige Schlafzimmer und schließlich auf die gesamte Wohnung aus. Der Bewohner selbst hatte bei der Feuerwehr den Notruf gewählt.

Wie hoch der Schaden durch das Feuer ist, konnte die Polizei noch nicht nennen. Auch, warum die Matratze sich entzündete, müssen weitere Ermittlungen nun klären, so Michael Klein, Pressesprecher der Kreispolizeibehörde Olpe.

Die Einheiten aus Neu-Listernohl und Listerscheid stellten während des Einsatzesden Grundschutz der Bevölkerung für Attendorn sicher. Rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren mit elf Fahrzeugen vor Ort. Das DRK Attendorn war mit zwei Rettungswagen und weiteren Einsatzfahrzeugen mit rund zwölf Helfern angerückt. Sie übernahmen die Verpflegung der Feuerwehr.

Drei Bewohner, die sich ebenfalls in dem Wohnhaus befunden hatten, wurden im Rettungswagen betreut. Ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Attendorn war bestellt worden, um eine vorübergehende Unterkunft zu organisieren.

Der Wohnungsbrand in der Kölner Straße in Attendorn war der dritte große Feuerwehreinsatz im Kreis Olpe innerhalb von 48 Stunden. In der Nacht von Sonntag auf Montag hatte ein Feuer den Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in Maumke zerstört. Am frühen Dienstagmorgen brannte es auf einem Balkon im Schwalbenohl. In beiden Fällen gab es keine Verletzten.

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