E-Bikes

Attendorner Seniorenrat: E-Bikes für die Generation 60 plus

Bei der Übergabe der E-Bikes (von links): Christoph Fingerlin („2-Rad Meyer“), Walter Müller (Vorsitzender Seniorenrat), Ralf Gellermann (Sparkasse ALK) und Wolfgang Dröge (stellvertretender Vorsitzender Seniorenrat)

Bei der Übergabe der E-Bikes (von links): Christoph Fingerlin („2-Rad Meyer“), Walter Müller (Vorsitzender Seniorenrat), Ralf Gellermann (Sparkasse ALK) und Wolfgang Dröge (stellvertretender Vorsitzender Seniorenrat)

Foto: Flemming Krause

Attendorn.   Sparkasse Attendorn-Lennestadt-Kirchhundem finanziert Anschaffung der Fahrräder mit 6000 Euro. Kostenfreie Ausleihe bei „2-Rad Meyer“ möglich.

Mobilität im Alter ist ein hohes Gut. Und ein Thema, das zwangsläufig einen großen Stellenwert in der Arbeit des Attendorner Seniorenrates genießt. Immerhin steht dieses Gremium für die Interessen älterer Menschen ein.

Entsprechend erfreut nahmen die Vertreter des Rates am Dienstag zwei nagelneue E-Bikes entgegen. Die Finanzierung der beiden Fahrräder übernahm die Sparkasse ALK im Rahmen ihres Spendenschwerpunktes „Mobilität von Senioren“. Dafür legte sie 6000 Euro auf den Tisch. „Wir wollen unser Bestes geben. Und das ist unser Geld“, kommentierte Sparkassen-Sprecher Daniel Fitzke bei der Übergabe mit einem Augenzwinkern.

Die Idee hinter dem Projekt ist so simpel wie banal: Attendorner, die älter als 60 Jahre sind, im Stadtgebiet wohnen und zudem im Besitz einer gültigen Haftpflichtversicherung sind, können die Räder kostenlos ausleihen und nun Touren machen, um sich fit zu halten.

Fahrradhändler übernimmt Wartung

„Das ist eine tolle Möglichkeit, mehr Freizeitqualität zu schaffen und einfach mal um die Bigge zu fahren, was man zu Fuß nicht schafft“, ist Wolfgang Dröge, stellvertretender Vorsitzender des Seniorenrats, vom Erfolg des Projektes überzeugt. Zumal mit der Anschaffung der E-Bikes dem Leitsatz des Seniorenrates, „Mitten im Leben“, nochmal Nachdruck verliehen würde, ergänzt er.

Geparkt werden die beiden Räder bei „2-Rad Meyer“ an der Kölner Straße, unmittelbar neben dem Rathaus. Der Fahrradhändler, der die Räder im Auftrag der Sparkasse bestellte, montierte und in Zukunft die Wartung übernimmt, wird sie nun bei Interesse ausgeben und gleichzeitig für den technischen Support und die Einweisungen verantwortlich sein.

Über die Leistungsstärke der neuen Räder informierte Christoph Fingerlin, Werkstattleiter bei „2-Rad Meyer“: „Sie haben eine Reichweite von rund 100 Kilometern und erreichen bis zu 25 Kilometer pro Stunde. Das ist ideal für jemanden, der nicht mehr so mobil ist und ohne große Anstrengung den Biggedamm hochfahren kann.“ Wer schneller als die besagten 25 km/h sein wolle, müsse dies aus eigener Kraft schaffen, scherzt Fingerlin. Doch Vorsicht sei geboten. „Sie beschleunigen wie kleine Motorräder. Wenn man zu unsicher auf den Beinen ist, sollte man es lassen.“

Wichtiges Segment geworden

Mit der Anschaffung der beiden E-Bikes setzt der Attendorner Seniorenrat zweifelsfrei auf einen Trend, denn die elektrisch angetriebenen Räder kommen immer mehr in Mode. „Für uns sind sie längst zu einem sehr wichtigen Segment geworden“, beteuert auch Fingerlin.

Dies hänge nicht nur damit zusammen, dass die Nutzer weitgehend problemlos jeden kleinen Hügel bewältigen können, sondern etwa auch mit der Tatsache, dass es immer mehr geleaste Räder gebe, so Fingerlin.

Nun müssen die Attendorner Senioren von den neuen Rädern „nur“ noch Gebrauch machen.

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