Stadtfest

Attendorner Stadtfest wird ohne Einschränkungen ablaufen

Am Rathaus- und Klosterplatz sowie in der Kölner Straße sind dieser Tage die Tiefbauer am Werk. 

Am Rathaus- und Klosterplatz sowie in der Kölner Straße sind dieser Tage die Tiefbauer am Werk. 

Foto: Flemming Krause / WP

Attendorn.  Die Tiefbauarbeiten in der Kölner Straße sollen bis Ende August abgeschlossen sein. Lediglich der Klosterplatz steht nicht zur Verfügung.

Das Attendorner Stadtfest rückt immer näher: Von Freitag, 6., bis Sonntag, 8. September, wird es wieder voll auf den Straßen der Innenstadt vom Kölner Tor, entlang des Rathauses und des Alten Marktes bis hin zu Ennester und Niederster Straße. Wer dieser Tage durch die Fußgänger-Passage läuft und einen kurzen Blick auf den Rathaus-Vorplatz wirft, der wird sich möglicherweise die Frage stellen: Wo sollen hier die Fahrgeschäfte der Kirmes, Bühnen und Buden ihren Platz finden. Aufgerissene Straßen und Bagger, die bekanntlich Vorarbeiten für die Umgestaltung der Innenstadt vornehmen, versperren den Weg.

Die gute Nachricht für alle Stadtfest-Besucher: „Es wird im Prinzip keine Einschränkungen geben“, verspricht Susanne Schnatz vom Stadtmarketing, allerdings werde das Fest in einer leicht komprimierten Form über die Bühne gehen.

Etwas konkreter wird Kultur- und Stadtmarketingleiter Frank Burghaus, der auf Nachfrage dieser Redaktion darauf hinweist, dass in diesem Jahr lediglich der Klosterplatz nicht zur Verfügung steht. Bedenkt man, dass dieser Platz auch in der Vergangenheit immer nur zur Hälfte für den Stadtfest-Betrieb und zur anderen Hälfte als Parkplatz genutzt wurde, wird dieser „Ausfall“ nicht allzu weh tun. „Im Grunde genommen geht es um ein Karussell, das an einer anderen Stelle aufgestellt wird“, betont Burghaus.

Im Übrigen sei es viel schwieriger gewesen, das Stadtfest zu organisieren, als Niederste und Ennester Straße umgebaut wurden. „Damals haben wir Flächen erweitert und sind auf die Finnentroper Straße ausgewichen“, erinnert sich Burghaus. Der Parkplatz vor der Sparkasse wird zudem planmäßig in diesem Jahr nutzbar sein.

Ende August baustellenfrei

Dass es kaum zu Einschränkung kommt, liegt an dem Zeitplan, den die Stadt mit den beauftragten Tiefbau-Unternehmen besprochen hat. Laut Manuel Vogt, stellvertretender Tiefbauamtsleiter, soll die Kölner Straße zwischen dem Sauerländer Dom und dem Rathaus bis Ende dieses Monat baustellenfrei sein. Mittlerweile ist das Teilstück auch gepflastert. Vogt: „Wir liegen voll im Zeitplan.“ Bekanntlich soll besagter Abschnitt barrierefrei ausgebaut werden. Dazu wird die Oberfläche komplett erneuert. Ähnlich verhält es sich mit der Baustelle vor dem Rathaus. Hier hat die Bigge-Energie in den vergangenen Wochen Versorgungsleitungen verlegt. Die Stadt selber wird in den nächsten Wochen noch Hausanschlüsse legen und treibt unmittelbar danach die Erneuerung der Oberflächen voran.

Weniger von den Tiefbauarbeiten betroffen ist die Hansenacht, die bereits am kommenden Freitag, 23. August, von 18 bis 22 Uhr stattfindet. „Bei der Hansenacht werden keine zusätzlichen Stände aufgebaut. Das ist eine Veranstaltung der Werbegemeinschaft und die Einzelhändler machen die Aktionen vor ihren Geschäften“, erklärt Susanne Schnatz.

Zumal sich die Hansenacht auf den Bereich vom Alten Markt über die Wasserstraße, Ennester Straße, Niederste Straße bis zum Dom Carrée erstreckt.

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