Vollsperrung

B 55 in Trockenbrück wird eine Woche früher fertig

Die Ortsdurchfahrt Trockenbrück ist nicht wieder zu erkennen. In der nächsten  Woche kommen die Asphaltdecken auf die Fahrbahn, wenn das Wetter mitspielt.

Die Ortsdurchfahrt Trockenbrück ist nicht wieder zu erkennen. In der nächsten Woche kommen die Asphaltdecken auf die Fahrbahn, wenn das Wetter mitspielt.

Foto: Volker Eberts

Trockenbrück/Lennestadt.   Bauarbeiten gehen schneller voran als erwartet. Unternehmen arbeitet trotz Hitze jedes Wochenende durch. Nächste Woche starten Asphaltarbeiten.

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Schon beim Zuschauen beginnt man selber zu schwitzen. Was die Mitarbeiter der Firma Uli Biskoping Straßen- & Tiefbau e.K. aus Eslohe in den letzten drei Wochen in Trockenbrück geleistet haben, das ist schon aller Ehren wert. „Diese Baustelle hat uns viel Schweiß gekostet, abends ist man wie gerädert“, gibt Björn Schnöde, Polier und Chef des Bauarbeiterteams aus dem Hochsauerlandkreis unumwunden zu. Und wer am Montag Morgen beobachtet hat, wie der Schweiß über sein Gesicht strömt, der hat keine Zweifel. Doch die schweißtreibende Arbeit hat sich gelohnt. Vermutlich, wenn alles gut läuft, wird die Baustelle früher fertig als geplant und der Verkehr kann bereits in der übernächsten Woche wieder rollen.

Der Kanalbau einschließlich der Hausanschlüsse ist abgeschlossen, die neue Wasserleitung und weitere Versorgungsleitungen sind ebenfalls verlegt. Die großen Löcher sind bereits alle wieder verschlossen und die Randsteine für Gehwege, Radwege sowie die Fahrbahn sind bis auf wenigen Meter bereits verlegt. Das siebenköpfige Team hat mittlerweile eine ganze Woche herausgearbeitet. „Unsere Leute haben jeden Samstag und Sonntag gearbeitet, und das freiwilliger Basis“, erklärt Polier Björn Schnöde.

Dass die Bauarbeiter in einem Glutofen arbeiteten, ist den Trockenbürger Bürgern nicht entgangen. Schnöde „Die Anlieger haben uns immer mit Getränken versorgt, das ist nicht immer so.“ Überhaupt sei der Umgang mit den Anwohnern und allen Betroffenen immer unkompliziert gewesen, trotz des Staubs und Lärms vor der Haustür.

Jetzt, wo sichtbar ist, wie die Verkehrsflächen für Fußgänger, Autofahrer und Radfahrer aussehen werden, wird klar, dass die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt ein großer Gewinn für den Ort sein wird. Die zum Teil 2,5 Meter breiten Geh- und Radwege auf beiden Seiten bringen spürbar mehr Sicherheit für den Nichtautoverkehr.

So geht´s weiter

Die Restarbeiten werden in dieser Woche fertig. Nächste Woche sollen dann die drei Asphaltschichten der Fahrbahn aufgebracht werden. So ist der Plan, der allerdings noch ein paar Unwägbarkeiten beinhaltet. „Das Wetter muss mitspielen, es darf nicht zu heiß und nicht zu kalt sein“, so Björn Schnöde. Trifft die aktuelle Wettervorhersage zu, müsste es laut Schnöde klappen und der Verkehr könnte eine Woche früher als geplant wieder rollen. Keiner hätte was dagegen.

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