Neujahrsempfang

BDKJ Olpe sucht für die 72-Stunden-Aktion weitere Gruppen

Ann-Sophie Siebert (2.v.r.) wurde aus dem Vorstand verabschiedet. V.l.: Der BDKJ-Diözesanvorsitzende Jan Hilkenbach mit Tim Lukas Schäfer, Sophia Stuff, Christina Schneider und Andreas Stein aus dem Vorstand des BDKJ-Kreisverbandes Olpe (v.l.) sowie Vikar Michael Kammradt, der den Gottesdienst zelebrierte.

Ann-Sophie Siebert (2.v.r.) wurde aus dem Vorstand verabschiedet. V.l.: Der BDKJ-Diözesanvorsitzende Jan Hilkenbach mit Tim Lukas Schäfer, Sophia Stuff, Christina Schneider und Andreas Stein aus dem Vorstand des BDKJ-Kreisverbandes Olpe (v.l.) sowie Vikar Michael Kammradt, der den Gottesdienst zelebrierte.

Foto: Birgit Engel

Olpe.  Beim Neujahrsempfang im Lorenz-Jaeger-Haus wird Christina Schneider als neue Kreisvorsitzende begrüßt, die Ann-Sophie Siebert ablöst.

Traditionell lud der Kreisverband Olpe, Bund der Deutschen Katholischen Jugend ins Lorenz-Jaeger-Haus zum Neujahrsempfang. „Ich freue mich, dass jedes Jahr so viele Menschen kommen“, sagte der Vorsitzende Andreas Stein angesichts der zahlreichen Vertreter aus den verschiedensten Orts- und Verbandsgruppen, Institutionen und Einrichtungen. Und auch der hauptamtliche BDKJ-Diözesanvorsitzende Jan Hilkenbach war zugegen. „Es ist eine schöne Tradition, dass ihr immer den weiten Weg aus Paderborn zu uns findet“, so Andreas Stein weiter.

Verabschiedet wurde an diesem Tag Ann-Sophie Siebert aus dem Vorstand. Nach vier Jahren gibt sie ihr Amt als Kreisvorsitzende neben Andreas Stein aus beruflichen Gründen auf. Ihre Position besetzt nun Christina Schneider, Studentin aus Drolshagen. Neu installiert wurde eine zweite Stelle des stellvertretenden Vorsitzenden. Die füllt neben Tim Lukas Schäfer nun Sophia Stuff, Bundesfreiwillige aus Wenden, aus.

Der Kreisvorsitzende Andreas Stein sowie der Diözesanvorsitzende Jan Hilkenbach dankten allen Aktiven im Allgemeinen und Ann-Sophie Siebert im Besonderen für die engagierte Arbeit. Die scheidende Vorsitzende bekam zudem das traditionsreiche Altenberger Licht überreicht. „Altenberg ist der Geburtsort der Katholischen Jugendarbeit“, warf Jan Hilkenbach einen Blick auf die 1920er Jahre, als sich der Ortsteil der Gemeinde Odenthal im Rheinisch-Bergischen Kreis zu einem Zentrum der katholischen Jugend in Deutschland entwickelte. Die Nazis verboten dann eigenständig organisierte kirchliche Jugendarbeit. Nach dem Krieg gründete sich der BDKJ im Kloster Hardehausen. „Jugendverbandsarbeit ist katholisch, politisch, aktiv“, betonte der BDKJ-Diözesanvorsitzende.

72-Stunden-Aktion

„Uns schickt der Himmel“ war der Leitgedanke des Empfangs, der damit an das Motto der 72-Stunden-Aktion anknüpfte, die in diesem Jahr neu aufgelegt wird. Termin ist der 23. bis 26. Mai. Sie findet nach 2013 zum zweiten Mal bundesweit statt. Derzeit waren 170 000 Kinder und Jugendliche in ganz Deutschland beteiligt, allein 600 im Kreis Olpe. Es ist die größte Sozialaktion für junge Katholiken, die sich damit für das Gute und die Solidarität einsetzen. Neun Gruppen aus dem Kreisgebiet haben sich bereits angemeldet, gesucht werden noch weitere.

Wie schon 2013 kann zwischen den Varianten „get it“ und „do it“ gewählt werden. Den Ideen sind dabei nahezu keine Grenzen gesetzt, wichtig ist, dass das Projekt solidarisch, zum Wohle anderer und nachhaltig ist. Nachbarschaftstreffen organisieren, Partnerschaften zu Asylunterkünften entwickeln und Klettergerüste aufbauen, sind Beispiele aus der Aktion 2013.

1996 fand erstmals unter dem Motto „50 Stunden ohne Kompromiss“ eine ähnliche Aktion im Erzbistum Paderborn, indes dezentral organisiert, statt. 2009 folgte dann die erste bistumsweite 72-Stunden-Aktion. Vier Jahre später gab es sie in ganz Deutschland. Ein Beispiel aus 2009, das viele Bürger kennen dürften, ist der Einsatz für den „Waldweg Grenzenlos“ in der Kimicke in Olpe.

Weitere Infos unter https://www.72stunden.de/aktion/ko-kreis-bdkj-kreisverband-olpe/.

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