Volksfest

Bei der Kirmes geht es rund

Rasante Abfahrten, wie hier auf der "Crazy Mouse" sorgten für richtig Spaß bei den Besuchern.

Foto: Nicole Voss

Rasante Abfahrten, wie hier auf der "Crazy Mouse" sorgten für richtig Spaß bei den Besuchern. Foto: Nicole Voss

Wenden.   Mit dem Fassbieranstich hat Bürgermeister Bernd Clemens die Wendsceh Kärmetze eröffnet. Es ist das größte Volksfest in Südwestfalen.

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Kirmes ist, wenn Erwachsene strahlen und Kinderaugen leuchten. Sie ist Treffpunkt für Einheimische und Auswärtige, Zugezogene und Heimkehrer, Volksfest, Action auf den Karussellen, Musik und Interessantes an den Ständen. Die Wendsche Kärmetze ist auch Heimat, wie Bürgermeister Bernd Clemens in seinem Grußwort beim Fassanstich am Samstag deutlich machte.

Dafür griff Bürgermeister Clemens den Paveier-Song: „ Heimat es jo nit bloß e Woot nur“, auf und hob hervor: „Heimat ist da, wo du glücklich bist. Dieses wunderbare Gefühl, Heimat und glücklich sein, kommt ganz besonders auf der Wendschen Kärmetze zum Ausdruck. Hier feiern nicht nur diejenigen, die hier von Kindesbeinen an wohnen. Hier feiern auch die Zugezogenen und vor allem die, die inzwischen weit in der Welt verstreut sind. Heimat ist der Ort, an dem wir geboren und aufgewachsen sind, das Umfeld, das uns in Kindheit und Jugend prägt. Und zu diesen frühen Erfahrungen gehört für uns Wendsche die Kärmetze.“

In seiner Ansprache bei der Eröffnung sagte der Bürgermeister weiter: „Als kleines Kind nehmen einen die Eltern schon mit. Zum einen, weil sie selbst auf die Kirmes gehen wollen und zum Anderem möchte man seinen Kindern etwas Gutes tun. Man möchte, dass sie möglichst früh mit dem Kirmesvirus geimpft werden. Wer hier einmal gewesen ist, der wird angesteckt von der guten Stimmung und von der wunderbaren Atmosphäre. Diese einmalige Mischung aus blickenden Fahrgeschäften, aus Marktschreiern, aus Zuckerwatte, Tierschau und Bierständen, können uns auch ein paar Regentropfen nicht abhalten.“

Ein Fest der Freude

Viel Beifall erhielt das Wendener Gemeindeobehaupt für seine Schön-Wetterprognosen in den nächsten Tagen, insbesondere die von ihm prophezeiten hochsommerlichen Temperaturen am morgigen Dienstag bei der Tierschau. Bürgermeister Clemens dankte allen, die die Kirmes möglich machen. Dazu gehören neben den Schaustellern auch die Hilfsdienste. „Unsere Kirmes ist ein Fest der Freude, bei dem die Gedanken auch bei denen sein sollten, die nicht da sein können“, so Bernd Clemens, der eine Gedenkminute, verbunden mit den Wünschen für ganz viel Kraft, für den Leiter der Feuerwehr Wolfgang Solbach und seine Familie einlegte.

Schaustellerpräsident Hans-Peter Arens hob hervor, dass Wolfgang Solbach ein treuer Begleiter und ein Freund der Schausteller sei, ging auf die Schön-Wetterprognose des Bürgermeisters ein und hob hervor, dass bei seiner ersten Kirmes in offizieller Funktion drei Tage Super-Wetter herrschten. „Ob die anderen Tagen vernünftig werden, da seid ihr für zuständig. Die, die hier hin kommen und mit den Füßen abstimmen und sagen, das ist unsere Kirmes, da gehen wir drüber. Dass es eine gute Kirmes wird, entscheidet ihr“, so Arens.

Wetter immer besser

Nach zwei kräftigen Schlägen des Bürgermeisters floss der Gerstensaft, die Karusells drehten sich und die Besucher machten sich auf den Weg. Das schlechte Wetter, das einige von der Teilnahme am Fassanstich abhielt, wurde zunehmend besser und die Besucherzahlen nahmen immer weiter zu.

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