Ferienfreizeit

Bereits 2017 Großeinsatz bei Ferienfreizeit Kirchveischede

Ein Rettungswagen der Feuerwehr fährt mit Blaulicht durch eine Straße (Archivfoto).

Ein Rettungswagen der Feuerwehr fährt mit Blaulicht durch eine Straße (Archivfoto).

Foto: Marcel Kusch / dpa

Olpe.  Der Einsatz der Rettungskräfte an der Schützenhalle Kirchveischede weckt Erinnerungen an einen Vorfall vor fast genau zwei Jahren.

Wieder Magen-Darm-Beschwerden, wieder eine Ferienfreizeit aus dem Münsterland: Fast auf den Tag genau vor zwei Jahren, im August 2017, hatte es in der Schützenhalle Kirchveischede einen ähnlichen Großeinsatz gegeben. Damals klagten 19 Kinder aus Drensteinfurt im Münsterland über Übelkeit und Erbrechen, wurden notversorgt und in die umliegenden Krankenhäusern nach Attendorn, Lennestadt, Olpe und der DRK Kinderklinik nach Siegen transportiert.

Damals waren Noroviren der Auslöser gewesen. Das hatte eine Untersuchungen von Stuhlproben ergeben. Damals hatten in den frühen Morgenstunden Kinder und Betreuer über Übelkeit und Erbrechen geklagt. Wegen der großen Zahl der Erkrankten hatte die Leitstelle des Kreises das Einsatzstichwort „Massenanfall von Verletzten“ ausgegeben, so dass neben dem Regelrettungsdienst der leitende Notarzt und die Schnelle Einsatzgruppe des Rettungsdienstes, DRK und Malteser sowie die Feuerwehr ausrückten.

Das Sauerland ist als Ferienziel für Kinderfreizeiten sehr beliebt, insbesondere bei Gruppen aus dem Münsterland. Im Sommer 2013 erwischte es eine Gruppe aus dem Kreis Steinfurt, die in der Schützenhalle in Sundern-Westenfeld untergebracht war, noch ärger als die Drensteinfurter. Es hatten sich viele der Sieben- bis Zwölfjährigen und ihre Betreuer mit dem Norovirus infiziert. 200 Einsatzkräfte kümmerten sich damals um die Gruppe. (red)

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