Am Biggesee in Attendorn

Bewegungsmeile: 900 Meter, sieben Stationen, 19 Geräte

Foto Bewegungsmeile 1: Gruppenbild bei der Eröffnung der Bewegungsmeile am Biggesee mit Attendorns Bürgermeister Christian Pospischil (3. von links) auf dem Klettergerüst.

Foto Bewegungsmeile 1: Gruppenbild bei der Eröffnung der Bewegungsmeile am Biggesee mit Attendorns Bürgermeister Christian Pospischil (3. von links) auf dem Klettergerüst.

Foto: Foto: Martin Droste

Attendorn.  Attendorner Politiker probierten an Ort und Stelle die Spiel- und Sportgeräte der neuen Bewegungsmeile am Biggesee aus.

Der SPD-Stadtverordnete Wolfgang Langenohl hing buchstäblich in den Seilen. Sein Parteikollege Peter Mußler drehte sich im Kreis. CDU-Ratsherr Sebastian Ohm versuchte sich an einem Moonwalk im Rückwärtsgang. Keine Angst: Das ist kein Bericht von einem aus dem Ruder gelaufenen Betriebsausflug der Attendorner Stadtverordnetenversammlung. Die Politiker probierten am Samstag an Ort und Stelle die Spiel- und Sportgeräte der neuen Bewegungsmeile am Biggesee aus.

Beliebt bei Wanderern, Läufern und Radlern

Die Strecke vom Biggedamm entlang der Anlegestelle der Personen-Schifffahrt bis zum sogenannten „Taucherparkplatz“ am Kraghammer Sattel ist ohnehin beliebt bei Spaziergängern, Wanderern, Läufern oder Radfahrern. Jetzt ist der Weg an der Biggetalsperre um eine zusätzliche Attraktion reicher. Auf rund 900 Metern dürfte an sieben Stationen mit 19 Geräten für jeden etwas dabei sein.

„Ich hoffe, dass viele Leute Spaß haben an dieser Bewegungsmeile“, sagte Bürgermeister Christian Pospischil bei der Eröffnung der neuen Freizeit- und Tourismusattraktion und ging mit gutem Beispiel voran.

Auch für Menschen mit Handicap

Wichtig war den Planern, dass einige Geräte auch für Menschen mit Handicap geeignet sind. Zum Mitmachen laden unter anderem ein Balancebalken, ein Kletterbereich, eine Pedalostrecke und eine Schaukel mit toller Aussicht auf den Biggesee ein. Die nahm sofort Natascha Kempf-Dornseifer, Regionalmanagerin der LEADER-Region BiggeLand in Beschlag. Sie war nicht ohne Grund zur Einweihung der Bewegungsmeile gekommen.

Immerhin fließen 65 Prozent der Kosten in Höhe von 135.000 Euro aus LEADER-Mitteln und damit auch aus einem Förderprogramm der Europäischen Union. Dafür bedankte sich Bürgermeister Pospischil genauso wie für den Einsatz von Robert Feiler (Stadtverwaltung) und Karl Schulte (Bauhof) für dieses Projekt.

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