Bildung

Birgitta Pieters neue Chefin am GymSL

Birgitta Pieters,die neue Schulleiterin des Städtischen Gymnasiums Lennestadt(Mitte), mit Hubertus Schultze, Petra Peschke-Göbel, Britta Heß (beide Stadt Lennestadt) und Bürgermeister Stefan Hundt (von links).

Birgitta Pieters,die neue Schulleiterin des Städtischen Gymnasiums Lennestadt(Mitte), mit Hubertus Schultze, Petra Peschke-Göbel, Britta Heß (beide Stadt Lennestadt) und Bürgermeister Stefan Hundt (von links).

Foto: Michael Meckel

Lennestadt  Nachfolgerin von Werner Hücking vorgestellt

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Nach neun Monaten hat das Städtische Gymnasium Lennestadt eine neue Schulleitung. Seit dieser Woche ist Birgitta Pieters offiziell die Chefin des GymSL und damit Nachfolgerin von Werner Hücking, der seit dem 13. März am Schreibtisch im Dezernat 43, der Schulaufsicht für Gymnasien, in Arnsberg sitzt.

Seitdem leiteten Birgitta Pieters und Hückings Stellvertreter Hubertus Schultze das Städtische Gymnasium Lennestadt kommissarisch. Diese Übergangsphase ist nun vorbei. Die Neubesetzung der Schulleiterstelle am GymSL ging schneller als erwartet. Bereits in der Woche übernahm Birgitta Pieters den Chefposten. Am Freitag erhält die 56-Jährige offiziell ihre Ernennungsurkunde.

Die neue Aufgabe

Die Biologie-, Sport- und Pädagogiklehrerin bringt 30 Jahren Berufserfahrung mit. Seit 1991 ist die vierfache Mutter Lehrerin am Städtschen Gymnasium Lennestadt, an dem aktuell rund 700 Schüler unterrichtet werden. Neben ihrer pädagogischen Arbeit war sie am GymSL in verschiedenen Aufgabebereichen, zum Beispiel als SV-Lehrerin, Mitglied der Schulkonferenz und als Mitglied der erweiterten Schulleitung tätig.

Voraussetzung für die Übernahme der Schulleitung war die Teilnahme an Schulleiter-Qualifizierungs-Seminaren mit entsprechendem Eignungs-Feststellungsverfahren. „Das dauert eigentlich zwei Jahre. Aber wir haben einen Weg gefunden, dass ich das alles in kürzerer Zeit schaffen konnte“, berichtete Birgitta Pieters.

Die gebürtige Leverkusenerin freut sich auf ihre neue Aufgabe. „Wenn Schulleiterin werden, dann an dieser Schule. Wir haben tolle Lehrer und ich bin stolz, ein Teil dieses Kollegiums zu sein. Ich freue mich auf das, was mich nun erwartet“, strahlte Birgitta Pieters.

Der „Mitstreiter“

Die neue Schulleiterin bedankte sich auch bei Hubertus Schultze für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Monaten.

„Es war eine tolle Zeit, mit Herrn Schultze in der kommissarischen Schulleitung zusammenarbeiten zu dürfen. Ich habe dabei viel lernen können. Ich fühle mich dadurch besser aufgestellt“, sagte Birgitta Pieters, die trotz der Mehrbelastung darauf achten möchte, auch zukünftig als Lehrerin tätig sein zu können. „Ich versuche, in allen Bereichen und Stufen zu unterrichten, um den Kontakt zu den Schülern nicht zu verlieren. Das gilt besonders für die Jüngsten“, so die neue Schulleiterin.

Die Gratulation

Bürgermeister Stefan Hundt kam nicht mit leeren Händen, sondern – wie es sich gehört – mit einem Blumenstrauß zum gestrigen Pressetermin. Und mit jeder Menge Lob für die neue Schulleiterin: „Ich freue mich, dass die Entscheidung auf Frau Pieters gefallen ist. Ich und der Stadtrat sind überzeugt, dass wir eine hervorragende Schulleiterin haben. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen und Ihrer Mannschaft.“ Birgitta Pieters freute sich über das Lob des Bürgermeisters: „Ich danke Ihnen, dass sie mir das Vertrauen gegeben haben.“

Stefan Hundt sagte Birgitta Pieters seine Unterstützung zu. „In der Zukunft wird diese Schule noch wichtiger werden. Das Gymnasium ist von der Lennestädter Bevölkerung gewollt. Und da wir in Lennestadt zuletzt 20 Prozent mehr Geburten hatten, wird das in paar Jahren auch Auswirkungen auf die Sekundarstufen I und II haben“, so der Bürgermeister.

Die Zukunftspläne

Für Birgitta Pieters stehen in den nächsten Jahren wichtige Aufgaben an. Ganz oben auf der Agenda steht die Rückkehr zum G 9-Abitur ab dem übernächsten Schuljahr für die Jahrgangsstufen 5 und 6. Birgitta Pieters sieht das positiv: „Obwohl es bei uns mit dem G 8 -Abitur ganz gut geklappt hat, glaube ich, dass die Rückkehr zu G 9 ein sinnvoller Weg ist. Für viele Kinder ist es ein Vorteil, eine längere Schulzeit zu haben.“

Außerdem möchte die neue Schulleiterin ihr Augenmerk auf die Digitalisierung, die „Gesunde Schule“, die „MINT-Schule“ sowie auf Sprachen legen.

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