Blasmusik

Blasmusikfestival in Drolshagen begeistert die Zuhörer

Mehr als 300 Musiker bieten ihren zahlreichen Gästen beim sechsten Blasmusikfestival in Drolshagen ein tolles musikalisches Programm, das begeistert.

Foto: Nicole Voss

Mehr als 300 Musiker bieten ihren zahlreichen Gästen beim sechsten Blasmusikfestival in Drolshagen ein tolles musikalisches Programm, das begeistert. Foto: Nicole Voss

Drolshagen.   Den Freunden der Blasmusik hat es gefallen: Das 6. Blasmusikfestival in Drolshagen mit seinen mehr als 300 Musikern war ein großer Erfolg.

Hervorragend, fantastisch, einfach toll, ein wunderschöner Tag“: die Superlative, mit denen die Gäste des Blasmusikfestivals in Drolshagen ihrer Begeisterung freien Lauf ließen, waren einfach zutreffend. Die sechste Veranstaltung ihrer Art auf dem Drolshagener Marktplatz war wieder eine tolle Präsentation der Blasmusikszene im Dräulzer Land, die mit Gänsehaut endete.

Den Schlussakkord servierten die Musikvereine Frenkhausen unter Leitung von Patrick Müller und Wegeringhausen unter Leitung von Meinolf Wurm, die Musikzüge der Freiwilligen Feuerwehr Drolshagen unter Leitung von Jan Schröter und Iseringhausen noch einmal unter Leitung von Andreas Reuber sowie die Musikfreunde Schreibershof unter der Leitung von Rainer Wolniczak gemeinsam. Krönender Abschluss war die Nationalhymmne.

Mann der ersten Stunde

Rainer Wolniczak stand auf dem Podest und hob bei der Nationalhymne vor rund 300 Musikern und einigen hundert Besuchern, die kräftig mitsangen, den Taktstock. Für den Dirigenten war es in seiner 25-jährigen Karriere als musikalischer Leiter der Schreibershofer das sechste Mal, dass er dieses Erlebnis genoss und er ist ebenso wie Meinolf Wurm, der beim ersten Blasmusikfestival 1997 in Drolshagen auch schon dabei war, ein Mann der ersten Stunde.

Bei den vorherigen Stücken hielt politischer Wind Einzug vor den Musikern. Landrat Frank Beckehoff dirigierte mit sichtlicher Freude den „Alexandermarsch“. Drolshagens Bürgermeister Uli Berghof, der aus den Medien von seinem „Job“ als Dirigent erfuhr, hob mit ebensolcher Begeisterung Taktstock und Arme zum „Kerntruppen-Marsch“. Scheinbar so richtig in seinem Element war auch Peter Gummersbach, Niederlassungsleiter der Sparkasse Drolshagen, bei seinem Dirigat von „Preußens Gloria“. Ein toller Abschluss des rund vierstündigen Konzertes. Die gute Stimmung wurde von den Olper Blasmusikfreunden fortgesetzt.

Sternmarsch zum Marktplatz

Die kreisweit einmalige Veranstaltung begann mit dem Sternmarsch der Orchester zum Marktplatz. Die Entscheidung, das Blasmusikfestival Open Air und nicht in der Sporthalle zu veranstalten, erwies sich als mutig und im Nachhinein als richtig. In seiner Begrüßung sagte Dr. Bruno Bieker, Vorsitzender des Kulturvereins Drolshagen, und souveräner Moderator: „Es steckt viel Arbeit darin. Einfach ein paar Bierzeltgarnituren aufstellen, damit ist es nicht getan. Landrat Frank Beckehoff übernahm spontan die Schirmherrschaft und wir feiern auch ein bisschen 200 Jahre Kreis Olpe.“

Ein Dank galt auch Bürgermeister Uli Berghof, den Mitarbeitern der Stadt Drolshagen, Drolshagen Marketing, den Sängern des MGV Berlinghausen, die mit Unterstützung der Schützenbruderschaft Berlinghausen und ihren Partnerinnen die Bewirtung übernahmen, und insbesondere Thomas Halbe, Vorsitzender der Musikfreunde Schreibershof. „Er ist vom Fach und hat viel dafür getan“, lobte Dr. Bruno Bieker. „Die Blasmusik ein jeder liebt, weil sie uns Lebensfreude gibt.“ Mit diesem Zitat von Berthold Auerbach brachte es Landrat Frank Beckehoff auf den Punkt und hob hervor: „Damit sind alle gemeint. Die Musiker und die Gäste. Die 55 Musikvereine sind ein Markenzeichen des Kreises Olpe. Wir können froh sein, so breit aufgestellt zu sein“, so der Landrat.

Bürgermeister Berghof lobte: „Nach dem letzten Blasmusikfestival vor sieben Jahren wurde Beachtliches geleistet. Die Musiker und kulturtreibenden Vereine machen das Leben im Drolshagener Land noch schöner als es ohnehin ist. Blasmusik ist Lebensfreude pur.“ Für internationales Flair sorgten die jungen Musiker der Muziekvereniging „Concordia“ Joure.

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